Die perfekte Pasta

Nicht nur in italienischen, auch in deutschen Küchen ist die Pasta nicht mehr wegzudenken. Egal, ob Rigatoni, Tagliatelle oder klassische Spaghetti – die Nudel gehört auch hierzulande zu unseren Alltagsgerichten. Schnell und unkompliziert zubereitet, in unzähligen Varianten und immer lecker ist sie nicht mehr wegzudenken. Als Küchenklassiker hat die Pasta einen wahren Siegeszug hinter sich und dennoch gibt es immer wieder neue Kreationen, die begeistern. Wie aber bereitet man denn die perfekte Pasta nun zu?

Pasta kochen – aber bitte al dente!

Wer die perfekte Pasta kochen möchte, sollte sich nicht blind auf Packungsangaben verlassen und die Nudeln stets im Blick behalten. Denn die perfekte Pasta zu kochen erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl. Al dente ist sie erst, wenn das Innere der Nudel noch bissfest ist, das Äußere weich. Der perfekte Gargrad ist von der Kochdauer abhängig. Die auf der Verpackung angegebene Zeit ist dabei eine Orientierungshilfe, aber kein Garant für Pasta al dente. Bevor die Nudeln aus dem Wasser kommen, sollte also stets noch einmal probiert werden. 

Beim Kochen der Pasta ist zu beachten, dass die Teigwaren erst ins Wasser gegeben werden, wenn es sprudelnd kocht. Soll die Pasta im Anschluss mit Sauce vermischt werden, sollten sie einen Moment früher aus dem Wasser geholt werden. Durch die warme Sauce gart die Pasta noch einmal nach und wird dann unter Umständen zu weich. Ist die Pasta perfekt al dente gegart, darf Sie angerichtet und serviert werden, am besten in einem passenden Pastateller mit tiefem Rand – so lässt sich die Pasta am besten genießen. 

Zum Kochen der perfekten Pasta gibt es zudem eine Faustformel, die leicht zu merken ist: 100/10/1:

  • 100 Gramm Pasta mit
  • 10 Gramm Salz auf
  • 1 Liter Wasser

Bei einer Menge von 250 Gramm Pasta kommen also 25 Gramm Salz auf 2,5 Liter Wasser. 

Hinweis: Das Salz erst zum Wasser geben, wenn dieses bereits kocht. Ohne Salz erhitzt das Wasser schneller und zugleich kann sich das Salz im sprudelnden, heißen Wasser besser verteilen. Darüber hinaus sollte auf keinen Fall Öl ins Nudelwasser gegeben werden. Das Öl bildet einen Film auf den Nudeln und sorgt so dafür, dass Nudeln und Sauce sich nicht miteinander vermischen können. Die Pasta während des Kochvorgangs also lieber immer wieder ordentlich umrühren, damit sie nicht verklebt oder am Boden haften bleibt. Außerdem löst sich beim Kochvorgang Stärke aus den Teigwaren. Sie wirkt wie ein Bindemittel zwischen der Pasta und der Sauce. 

Pasta-Alternativen: Abwechslung auf dem Pastateller

Wer sich von Alternativen zu Teigwaren überzeugen lassen möchte, der kann mittlerweile auf eine große Fülle von Nudeln aus unterschiedlichen Lebensmitteln zurückgreifen. Pasta aus Sojabohnen, Algen, Linsen, Kichererbsen oder Edamame sind heute in gut sortierten Supermärkten erhältlich und eine interessante Alternative für alle, die sich gesund ernähren wollen oder einfach auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen sind-. Die farbenfrohen Pasta-Alternativen besitzen in der Regel viele Ballaststoffe und Proteine und halten lange satt. Wer also auf der Suche nach Low-Carb-Nudeln ist, wird hier auf jeden Fall fündig. 

Ebenfalls im Kommen ist Pasta aus Konjakwurzel. Sie ist besonders im asiatischen Raum verbreitet und punktet mit wenigen Kohlenhydraten und dem Ballaststoff Glucomannan. Er wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus und soll ebenfalls eine positive Wirkung auf die Darmflora besitzen. Konjakpasta ähnelt Glasnudeln, besitzt wenig Eigengeschmack, lässt sich dafür aber hervorragend würzen. 
Wer es noch gesünder möchte, der setzt auf Zoodles, Nudeln aus Gemüse. Hier werden Zucchini, Karotten oder andere Gemüsesorten durch einen Spiralschneider gedreht und so zu Nudeln verarbeitet. Sie passen ebenfalls hervorragend zu allen gängigen Nudelsaucen und besitzen zudem nur wenige Kalorien.

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