Private E-Mail am Arbeitsplatz

 

Die meisten Menschen sind in Besitz von mindestens einem internetfähigen mobilen Endgerät. Doch viel einfacher ist es über den Computer auf den E-Mail-Account zuzugreifen und eine E-Mail zu schreiben. Solange die E-Mails rein geschäftlicher Natur sind ist dagegen auch nichts einzuwenden. Doch was ist, wenn die E-Mails über den geschäftlichen E-Mail-Account gehen, aber einen ganz privaten Charakter haben?

In vielen Firmen werden die E-Mails, die von den Computern der Beschäftigten nach draußen gehen vom Vorgesetzten gelesen. Darf der Vorgesetzte auch die privaten E-Mails lesen? Die Antwort lautet JA, sofern die private Nutzung durch Arbeitsanweisung oder einem Passus im Arbeitsvertrag grundsätzlich verboten ist. In diesem Fall haben Vorgesetzte das Recht eine Kopie aller E-Mails zu verlangen. Ist der Mitarbeiter krank kann der Arbeitgeber auf das betriebliche E-Mail-Postfach des Mitarbeiters zugreifen. Der Arbeitnehmer ist sogar den Zugriff des Arbeitgebers auf sein E-Mail-Postfach zu erlauben.

Allerdings ist eine generelle Überwachung des E-Mail-Postfachs im Betrieb nicht zulässig. Was der Arbeitgeber darf und was er zu unterlassen hat, darüber kann Fachanwalt Roland Sudmann Auskunft geben. Fachanwalt Sudmann ist seit vielen Jahren als Fachanwalt für Arbeitsrecht in der Bundesrepublik Deutschland tätig. Auch wenn er als Partner der Kanzlei Philipp, Sudmann und Schendel seinen Standort in Mannheim hat fungiert er für kleinere Firmen als externe Abteilung für Arbeitsrecht bundesweit.

Fachanwalt Sudmann vertritt Arbeitgeber und Arbeitnehmer in allen arbeitsrechtlichen Belangen. Er weiß auch, dass der Arbeitgeber die E-Mails des Arbeitnehmers nicht einsehen darf, wenn er zuvor die Erlaubnis erteilte, dass private E-Mails auch über den dienstlichen Account geschrieben und empfangen werden dürfen. Mehr Infos finden Sie unter sudmann-arbeitsrecht.de .

 

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