Stromsparen ist Gesellschaftssport

Wenn es um das Sparpotenzial der Deutschen geht, dann wird man immer wieder überrascht sein. Denn selbst wenn der Protest gegen die hohen Lebenshaltungskosten gering ist, heißt das noch lange nicht, dass die Bürger nur zu Hause sitzen und Däumchen drehen. Denn mit den vergangenen Jahrzehnten hat die Protestkultur in den meisten Wohnstuben der Deutschen Einzug genommen. Man wird nun selbst aktiv, anstatt auf den langsamen Staat zu warten. Man verschafft sich Gehör in der Region, bei den Nachbarn und Gemeinden und gründet Initiativen. Ein Stromforum ist sicherlich auch so eine Idee. Denn dort sollen sich Bürger der Gemeinde online treffen können. Sie sollen sich dort informieren können, Kritik äußern dürfen und sich gegenseitig Tipps geben. So ein Forum hat sicherlich den Vorteil, dass dort das geballte Fachwissen vorhanden ist. Man hat einen leichten Zugang zu wichtigen Artikeln, man kann den Diskussionsverläufen folgen und sich ebenso über den stetig verändernden Markt informieren. Und man kann sich für Aktionen und neue Initiativen zusammenschließen. Und es gibt auch oftmals Checklisten, die man in der eigenen Wohnung abarbeiten kann. Damit kann man die eigenen Schwachstellen in der Wohnung bezüglich des Energieverbrauchs aufdecken und sofort etwas dagegen tun. Dort geht es aber auch darum aufzuzeigen, welche anderen Stromanbieter man in der Region hat. Tarife können auf den Prüfstand gestellt werden, Preise können verglichen werden und das Ausfindig machen eines guten Energieberaters wird ebenso durch die hilfreichen Tipps der Mitglieder gewährleistet. Man kann selbst aktiv werden und sich für die Nachhaltigkeit der Energieversorgung stark machen.

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