Buchführung

Die Buchführung ist ein elementarer Bestandteil des Rechnungswesens und verzeichnet alle Geschäftsvorfälle und damit auch alle Änderungen des Vermögens und der Schulden eines Unternehmens. Damit gibt die Buchführung auch Aufschluss über den Erfolg beziehungsweise den Misserfolg des Betriebes. Die Buchführung muss fortlaufend geführt und immer aktuell gehalten werden. Die Resultate der Buchführung werden immer für einen bestimmten Zeitraum festgestellt, also monatlich, quartalsmäßig und jährlich und beschreiben immer die abgelaufene Periode.

Eine ordnungsgemäße Buchführung muss übersichtlich geführt werden, damit auch Dritte Sachverständige sich in angemessener Zeit zurechtfinden und wichtige Informationen entnehmen können. Zudem muss die Buchführung eindeutig und klar nachvollziehbar sein. Das bedeutet auch dass alle Buchungen in der Buchführung einen gültigen Beleg haben müssen. Des Weiteren müssen alle Aufzeichnungen verständlich beschrieben werden. Falls in der Buchführung Abkürzungen, Ziffern und / oder ähnliches verwendet werden, müssen die Bedeutung nachvollziehbar dokumentiert werden. Für die Unterlagen der Buchführung gilt eine Aufbewahrungspflicht zwischen sechs und zehn Jahren. Die Unterlagen der Buchführung dürfen auch auf Datenträgern gespeichert werden, wobei hier die Bilanz eine Ausnahme bildet.

Die wenigsten Existenzgründer und Unternehmer sind mit der Buchführung genau bewandert. Insbesondere wenn die doppelte Buchführung durchgeführt werden muss, ist es eine schwierige Aufgabe eine korrekte Buchführung zu führen. Neben guter Software für die Buchführung ist die intelligenteste Lösung einen Steuerberater mit der Buchführung zu beauftragen. So sichert man sich zudem legale steuerliche Vorteile und es wird nicht versäumt bestimmte Ausgaben von der Steuer abzusetzen. Eine günstigere Lösung für kleinste und kleine Betriebe ist ein Büro für Buchführung, die allerdings nicht beratend tätig werden dürfen.

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