Wozu ist ein Leerlaufregler wichtig?

Der sogenannte Leerlaufregler ist dazu da, im vorhandenen Verbrennungsmotor die exakte Leerlaufdrehzahl einzustellen. Die ersten Leerlaufregler die auf den Markt kamen, wurden vorwiegend in Dieselmotoren eingesetzt; hier wurde noch mithilfe von speziellen Gewichten die Drehzahl kontrolliert. In den gängigen Ottomotoren funktionierte das Ganze hingegen etwas anders. Hier wurde die Regulierung über ein feines Düsensystem, welches im Vergaser seinen Sitz hat, durchgeführt. Natürlich steht die Technik nicht still, und so erfährt auch der Leerlaufregler ständig eine Überarbeitung und gewinnt dabei entweder an Effektivität oder wird einfach nur kostengünstiger in der Produktion. Die mechanische Regulierung der Drehzahl ist heutzutage längst einer elektronischen Regulierung gewichen. Ein Ende der Entwicklung ist noch nicht in Sicht. Zum Einsatz kommt der Leerlaufregler, wenn das Fahrzeug eines Motors sich im Leerlauf befindet und dadurch nur eine geringe Leistung erzielen soll. Die Drehzahl wird dabei so niedrig wie möglich gehalten, und ein Stottern des Motors soll unterbunden werden. Dadurch wird natürlich jede Menge Kraftstoff gespart, was wiederum die Umwelt und den Geldbeutel schont. Die Leistung wird wieder nach oben geschraubt, sobald ein elektronisches Gerät im Auto angeschalten, bzw. genutzt wird oder sich das Auto im Schritttempo fortbewegen soll. Die Stromversorgung der ganzen elektronischen Geräte im Auto wird durch den Generator (auch bekannt als Lichtmaschine) vorgenommen. Der Generator aber selbst muss wiederum vom Motor angetrieben werden. Hier kommt der Leerlaufregler zum Einsatz. Er kümmert sich jetzt darum, dass die Anzahl der Umdrehungen im Motor entsprechend den Bedürfnissen angehoben wird. Wie man sieht, ist die Bedeutung des Leerlaufreglers in einem Auto essentiell und aus heutiger Sicht überhaupt nicht mehr wegzudenken.

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