Beerenauslese aus dem Rotwein Anbau

 

Der Rotwein Anbau an sich ist schon eine komplizierte Sache. Es muss der richtige Boden sein, die richtigen klimatischen Bedingungen müssen vorhanden sein und der Weinbauer muss sein Handwerk verstehen. Sonst wird nur Essig aus den feinen Trauben. Und das kann nicht Sinn und Zweck der ganzen Arbeit sein, oder? Wie ärgerlich wäre es denn, wenn es keine guten Weine mehr geben würde? Viele Weinbauern schwören daher auf die gute alte Handarbeit von Beginn an. Die Rebstöcke werden mit der Hand gepflanzt, gehegt, gepflegt, geschnitten und abgelesen. Dass so ein Wein natürlich den einen oder anderen Euro mehr kostet, ist wohl auch klar. Denn Qualität verlangt eben nach einem angemessenen Preis. Und den möchte man auch gerne bezahlen, wenn man sich sicher ist, dass mit dem Wein alles in Ordnung ist. Eine Besonderheit des Anbaus ist die lange Wartezeit bis es zur Beerenauslese kommt. Bis lange in den Herbst hinein wird mit der Lese gewartet, die Trauben sollen fast schon überreif sein. Von den einzelnen Reben werden dann mit der Hand einzelne Trauben ausgeschnitten und zum sehr süßen Beerenauslesewein gekeltert. Diese Weine stecken voller Geschmack und Süßkraft! Ein perfekter Dessertwein oder ein Wein für Damen die es gerne etwas süßer wollen. Die Beerenauslese schmeckt manchmal ein wenig faulig. Aber keine Angst, hier verhält es sich ähnlich wie beim Käse. Es macht nichts aus, dass der Wein ein wenig faul schmeckt. Das ist sogar ein Qualitätsmerkmal das nicht zu verachten ist. Auch wenn es am Anfang etwas Überwindung kostet, einen Wein zu trinken der nicht mehr gut riecht. Aber wenn man einmal gekostet hat, lässt einen die Beerenauslese nicht mehr los.

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