Einführung: Devisenhandel & Forex Broker

Der Devisenhandel, also der Kauf und Verkauf von Währungen, ist heute für viele Menschen eine mehr oder weniger rentable
Einkommensquelle. Und das, obwohl der Devisenhandel noch recht jung ist. Denn erst 1971 wurde der Devisenmarkt eröffnet,
da damals die festen Wechselkurse abgeschafft wurden. Seit dem hat der Devisenhandel schon große Veränderungen durchlaufen.
Diese basierten nicht nur auf technischen Fortschritt, und höhere Allgemeinbildung in diesem Bereich, sondern auch durch
eine Regeländerung, die es nun auch kleinen Anlegern erlaubt am Devisenhandel teil zu nehmen. Vorher gab es Mindesteinsätze
und andere Einschränkungen, die es nur großen Institutionen erlaubten Devisen zu handeln.

So genannte Forex Broker, die mit den Devisen handeln, verbringen ihre Arbeit aber nicht in lauten Börsen, in denen jeder durcheinanderschreit. Durch neueste Technologien in Sachen Telefonie und Internet können Forex Broker nämlich arbeiten wann und wo sie wollen. Trotzdem gibt es noch so genannte Forex-Haupthandelszentren, die in New York, Tokyo, London, Hong Kong, Singapur, Paris und Frankfurt liegen. Dort werden für den Verkauf von Währungen andere Währungen gekauft. Manchmal kann dann schon durch eine kleine Kursänderung beim weiteren Verkauf der Währung ein saftiger Gewinn anfallen. Um diese Gewinne maximieren zu können, werden gewisse Hebel definiert. So sagt ein Hebel von 1:100 aus, dass der Forex Broker für eingesetzte 1.000 Euro einen Handel mit 100.000 Euro durchführt. Der Einsatz wird also zu einem großen Teil fremdfinanziert. Der Forex Broker selbst erhält sein Geld, indem er im Vorhinein einen gewissen Spread festsetzt, also eine Differenz vom Kaufkurs zum Verkaufskurs, die sie selbst einbehalten.

Aufgrund der oben genannten Regelveränderung im Devisenmarkt, die durch die Verbreitung des Internethandels ausgelöst wurde, haben sich schon einige Forex Broker auf Privatanleger spezialisiert. Trotzdem sollten Privatanleger nicht blindlings auf ihren Forex Broker Vertrauen, sondern sich zumindest grundlegendes Wissen über den Devisenhandel zulegen, um das gesparte Geld sinnvoll investieren zu können.

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