Firmengründer ringen um Fremdkapitalausstattung – Businessplan enstscheidend

Angehende Unternehmensgründer benötigen in der Regel Startkapital um zum Beispiel Räumlichkeiten, eine Büroausstattung oder auch Betriebsmittel zu erwerben bzw. die Anlaufkosten in den ersten Monaten der Selbständigkeit finanzieren zu können. In der Regel erfolgt die Beschaffung des Startkapitals über ein Darlehen, welches von einer Bank an den Existenzgründer vergeben wird. Doch wer eine Finanzierung zur Existenzgründung bei der Bank beantragt, muss einen so genannten Businessplan zu Einsicht und Prüfung vorlegen. Hierbei muss der Businessplan einige Grundvoraussetzungen erfüllen, damit die Chance auf Erfolg besteht.

Durch die im Businessplan gezeigten Kalkulationen entsteht für den externen Betrachter ein transparentes Bild des Vorhabens. Zudem sollte das Kerngeschäft im Businessplan genau formuliert werden. Die erste Bewertung eines Businessplans findet meist unter Ausschluss des Antragstellers statt. Aus diesem Grund sollte der Businessplan eine klare Struktur aufweisen, die sich wie ein roter Faden durch die komplette Ausarbeitung zieht. Der Firmenkundenbetreuer der Bank sollte so Klarheit darüber bekommen, welche Risiken bei der Vergabe von Kapital bestehen und welches Entwicklungspotential für den neu gegründeten Betrieb am Markt vorhanden ist.

Ein professionell ausgearbeiteter Businessplan zur Erläuterung der eigenen Geschäftsidee bringt den Antragssteller ein gutes Stück näher an sein Ziel – den Erhalt des für die Gründung dringend benötigten Darlehens.
Neben einem klassischen Bankkredit besteht in einigen Fällen die Möglichkeit auf den Erhalt eines Förderdarlehens. Der besondere Vorteil liegt darin begründet, dass meist eine recht hohe, teilweise Haftungsfreistellung für die das Darlehen gewährende Hausbank enthalten ist. Somit beinhalten diese Darlehen zumindest eine Teilsicherheit für die Bank, sodass diese der Darlehensvergabe leichter zustimmen kann. Überdies sind auch die übrigen Konditionen der Förderdarlehen günstig – so gibt es häufig eine tilgungsfreie Anlaufzeit und relativ gründerfreundliche Sollzinssätze.

Eine Alternative zur Neugründung stellt der Kauf eines bereits bestehenden Unternehmens dar. In diesem Falle baut der Gründer auf einer erprobten Basis auf, allerdings ist der Kapitalbedarf für einen Unternehmenskauf oftmals recht hoch. Dementsprechend enthält der Businessplan meist eine Finanzierungslösung, bei der der Kapitalbedarf aus mehreren Finanzierungsquellen abgedeckt wird.

Unternehmer-Beratung Andreas Junge
Bröhmkenweg 3
45136 Essen
Tel:020181090942
E-Mail: info@ub-aj.de
http://www.ub-aj.de/

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