Hochzeit und Steuern

Es steht außer Frage, dass eine Hochzeit für alle Beteiligten ein romantischer Höhepunkt und ein schönes Ereignis ist. Einen solchen Schritt in der heutigen Zeit zu wagen, erfordert sicherlich Zuversicht, Mut und Optimismus. Früher wurden Ehen aus Firmeninteresse, wegen Adelstiteln oder aus politischen Gründen geschlossen. Heute geschieht dies, wenn man Bräutigam und Braut glauben darf, aus Liebe.

Dennoch gibt es ein Gerücht, dass sich im Zusammenhang mit Hochzeiten hartnäckig am Leben erhält: Es soll Leute geben, die heiraten wegen der Steuervorteile! Entschuldigung, aber da waren die Begründungen “Firmeninteresse, Adelstitel, Politik” besser! Selbst ein kurzer Blick in Vergleichsrechner, wie beispielsweise “www.brutto-nettorechner.com” reicht aus, um zu erkennen, dass die finanziellen Vorteile durch Heirat eher jämmerlich genannt werden müssen.

Wer tatsächlich wegen der Steuervorteile heiratet, sollte sich darüber im Klaren sein, das sich eine Amortisation (um es mal völlig unromantisch auszudrücken) nach etwa 20 Jahren eintritt. Für die hoffentliche Mehrheit, die aus Liebe heiratet, steht aus steuerlicher Sicht die Entscheidung an, welche Steuerklasse die Ehepartner haben sollten. Wobei dies nicht nur ein Privileg vom jungen Glück ist. Auch Verheiratete jenseits der Grenze zur Silberhochzeit sollten nicht versäumen, gelegentlich zu überprüfen, ob man noch in der optimalen Steuerklasse sein Dasein fristet. Je nach Einkommenssituation kann sich ein Steuerklassenwechsel durchaus finanziell positiv bemerkbar machen. Und zu verschenken hat schließlich niemand etwas, schon gar kein Geld vom Staat.

Artikel empfehlen
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.