Kostenlose Angebote im Internet und was dahinter steckt

Dass das Leben nicht kostenlos ist, ist ebenso unbestritten wie die Tatsache, dass man nicht einfach so etwas geschenkt bekommt. Auch der Fakt, dass Firmen, welche Waren anbieten, bestrebt sind, Profit zu machen, ist allgemein bekannt. Und dennoch findet man immer wieder Aussagen, welche das Gegenteil zu behaupten scheinen. Man braucht nur einmal in einer Suchmaschine das Stichwort Kostenloses einzugeben, schon erhält man unzählige Treffer, welche den Eindruck erwecken, als könnte man alles was das Herz begehrt, umsonst haben. Natürlich ist so etwas gerade für Leute, die darauf angewiesen sind, ihr Geld zusammen zu halten, besonders verlockend. Denn die kostenlosen Angebote erstrecken sich von Lebensmitteln und Elektronikgeräten über Büroartikel bis hin zu Software und Hardware für den PC. Aber bevor man anfängt, diesen Anzeigen blindlings Glauben zu schenken, sollte man sich gut informieren und vor allem differenzieren.

Zum Einen gibt es nämlich tatsächlich Dinge, für die man bedenkenlos kein Geld auszugeben braucht, allen voran kostenlose Software welche open source sind, zum Beispiel Betriebssysteme, welche die selben Qualitäten aufweisen wie die kostenpflichtigen Alternativen. Zudem gibt es auch gratis Produkte, welche von Herstellern als Werbegeschenke oder Produktproben vertrieben werden. Sinn und Zweck dieser Verteilung ist es, ein positives Image bei den Verbrauchern aufzubauen, und natürlich Werbung für das Produkt zu machen. Wenn es sich um eine seriöse Firma handelt, kann man diese bedenkenlos anfordern.

Zum Anderen existieren aber auch viele Lockangebote, welche letzten Endes nicht so kostenlos sind, wie sie zu sein scheinen. Hierzu zählen zum Beispiel Gutscheine, welche man nur bei einer zusätzlichen Bestellung einlösen kann, gratis Geschenke, die man nur ab einem bestimmten Bestellwert erhält oder nur nach Abschluss eines entsprechenden Abos. Nicht alle dieser Angebote sind gefährlich, es kann durchaus Sinn machen, bei einer Bestellung einen Gutschein zusätzlich einzulösen. Allerdings sollte man auf Seriosität achten, denn es gibt auch viele schwarze Schafe, die Adressen sammeln oder versprochene Produkte nicht liefern und im schlimmsten Falle im Nachhinein Geld dafür verlangen.

Artikel empfehlen
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.