Riester Rente 2017: Diese Änderungen stehen an

Sie wird kritisiert wie keine andere Altersvorsorge, und dennoch gehen Versicherungsexperten davon aus, dass sie das Jahr 2017 überlebt: Für die Riester Rente sind zum Jahresbeginn 2017 einige Änderungen zu erwarten. Mit dem neuen Produktinformationsblatt soll vor dem Vertragsabschluss mehr Transparenz für den potentiellen Kunden geschaffen werden. Doch nicht alle Neuerungen sind heute schon beschlossen, denn es steht zu erwarten, dass die gesetzliche Rente und die private Altersvorsorge zu den großen Wahlkampfthemen im kommenden Jahr gehören. Offen ist, welche Neuerungen im nächsten Jahr umgesetzt werden. Welche Neuerungen bei der Riester Rente heute schon bekannt sind, erfährt man auf http://www.riesterrente-heute.de/

 

Die Riester Rente soll verständlich werden

Einer der häufigsten Kritikpunkte an der Riester Rente ist, dass das System komplex und für den Verbraucher kaum verständlich ist. Nur wenige Verbraucher verstehen ihren Vertrag mit allen Rechten und Pflichten, das Zulagenverfahren gilt als kompliziert, und bei den verschiedensten Produkten aus der Riester-Familie behält kein Interessent den Überblick. Vor allem häufen sich die Beschwerden, dass die Kosten der Riester Rente vor den Sparern versteckt werden. Sofern man keine Klarheit zu den Kosten einer Police hat, kann auch die Rendite nicht fundiert berechnet werden. Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass Verbraucherschützer und Versicherungsexperten mehr Transparenz bei den Verträgen fordern. Zum Jahresbeginn 2017 wird deshalb ein Produktinformationsblatt (PIB) eingeführt, dass speziell auf die Riester Rente zugeschnitten ist. Einige Anbieter nutzen dieses Informationsblatt schon heute. Ab dem kommenden Jahr ist es Pflicht für alle Versicherungsgesellschaften, wenn eine Riester Rente abgeschlossen wird. Ins Leben gerufen wurde das PIB von der neu gegründeten Produktionsinformationsstelle Altersvorsorge (PIA). Ihre vornehmliche Aufgabe ist es, den Verbraucherschutz bei steuerlich geförderten Altersvorsorgeverträgen zu verbessern. Dazu gehören die Riester und die Rürup Rente.

 

Diese Angaben sind verpflichtend

Auf dem Produktinformationsblatt der Riester Rente müssen die Art der Versicherung, die Risiken, die Prämie und die Zahlungsweise, die Leistungsausschlüsse, die Obliegenheiten beim Abschluss, während der Laufzeit und im Versicherungsfall, der Beginn und das Ende des Vertrags und die Beendigungsmöglichkeiten für den Versicherten genau erläutert sein. Außerdem werden die Riester-Tarife in verschiedene Risikoklassen eingeordnet. Sie teilen sich in fünf Kategorien ein, wobei in der Klasse 1 die Tarife mit einer langfristigen Sicherheit ohne Verlustrisiko und in der Klasse 5 die Tarife mit einem erhöhten Verlustrisiko und einer deutlichen Renditesteigerung eingestuft sind. So soll es für den Versicherten leichter sein, den Tarif und das Risiko seiner Riester Rente schneller und sicherer einzuordnen. Auch damit will man mehr Transparenz schaffen.

 

Die Riester Rente als Wahlkampfthema

Völlig offen ist, wie es mit der Riester Rente nach der Bundestagswahl im Herbst 2017 weitergeht. Wer die politische Diskussion aufmerksam verfolgt, stellt fest, dass sich die großen Parteien nicht einig sind, wie die Zukunft der geförderten Altersvorsorge und der gesetzlichen Rente aussehen soll. Es steht zu erwarten, dass diese Themen die Bundestagswahl und den gesamten Wahlkampf stark beeinflussen. Ebenso ist es wahrscheinlich, dass der Verbraucher unzählige Wahlversprechen hört, die später doch nicht gehalten werden. Allerdings ist auch nicht zu erwarten, dass sich im Jahr 2017 etwas maßgeblich zum Vor- oder Nachteil der Versicherten ändert. Änderungen an der Riester Rente dürften wohl erst ab dem Jahr 2018 zu erwarten sein.

 

 

Müller & Kollegen UG

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https://www.riesterrente-heute.de/

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