Was sind Prepaid Kreditkarten?

Was ist eine Prepaid-Kreditkarte?
Das Wort „Prepaid“ wird oft im Bereich der Handyelektronik genutzt. Hierbei wird Guthaben aufgeladen (zum Beispiel 20 Euro) und nur die aufgeladene Summe kann beim Telefonieren genutzt werden. Der Fall, ins Minus zu geraten, ist somit ausgeschlossen. Dasselbe Prinzip teilt die Prepaid Kreditkarte. Es wird kein Kredit gewährleistet. Die Prepaid-Kreditkarte wird zuvor mit eigenem Geld aufgeladen. Anschließend kann dieses Guthaben bei Einkäufen genutzt werden. Der Begriff „Prepaid-Kreditkarte“ ist sinngemäß nicht richtig, es handelt sich eigentlich um eine Guthabenkarte.

Gibt es unterschiedliche Prepaid-Kreditkarten?
Der wohl interessanteste Unterschied besteht in der Verwendung. Kreditkarten werden von vielen Onlineshops als Zahlungsmittel bevorzugt gewollt. Kreditkartenanbieter bieten aufgrund dieses Trends zwei unterschiedliche Karten an. Darunter zählt die virtuelle Online-Prepaid-Kreditkarte oder die normale Standard-Prepaid-Kreditkarte, die in Form einer Plastikkarte zugesendet wird. Die virtuelle Form ist nur online nutzbar. Man kann beispielsweise nur in Onlineshops mit der Zahlungsart einer Kreditkarte bezahlen. Die normale Plastikkarte ist in beiden Fällen nutzbar. Die Anbieterzahl für Prepaid-Kreditkarten stieg in den letzten Jahren stark an. Der wichtigste Unterschied besteht in den Gebühren. Die Jahresgebühr, die Gebühr für eine Bargeldabhebung, die Gebühren für Kartenzustellung und Aktivierung und die Gebühren für Auslandszahlungen sollte beachtet werden. Vereinzelte Anbieter bieten eine Karte ohne jegliche Gebühren an. Nur notwendige Gebühren, wie zum Beispiel Auslandszahlungen fallen an. Es gibt eine gewisse Gefahr bei ausländischen Anbietern. Oftmals besteht eine sehr geringe oder gar keine Einlagensicherung für das eingezahlte Guthaben. Sollte die Firma nicht zahlungsfähig sein, droht der Verlust des eingezahlten Guthabens.

Wer darf eine Prepaid-Kreditkarte besitzen?
Prinzipiell darf jeder eine Prepaid-Kreditkarte besitzen, man sollte das 18. Lebensjahr vollendet haben. Zudem gibt es keine Bonitätsprüfung oder Abfrage in der Schufa. Jeder, der eine Karte haben möchte, muss sich jedoch verifizieren. Dies geschieht entweder per Post Ident verfahren, über eine Kopie des Ausweises oder Beleg einer Strom oder Wasserrechnung. Viele Anbieter machen es leichter, sie überweisen einen kleinen Betrag auf das Girokonto mit einer PIN, anschließend werden Betrag und Pinnummer auf der Homepage eingegeben und schließt somit die Verifizierung ab.

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