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Wie kann man einen Dispo bekommen trotz P-Konto?

Kann man einen Dispo bekommen trotz P-Konto?

Die Bezeichnung P-Konto steht als Abkürzung für das Pfändungsschutzkonto, welches es seit einigen Jahren in Deutschland gibt. Konkret handelt es sich dabei um ein normales Girokonto, welches allerdings mit einer Sondervereinbarung ausgestattet ist.

Was ist ein P-Konto?

Das Pfändungsschutzkonto ist ein herkömmliches Girokonto, welches besonderen Schutz bei Kontopfändungen bietet. Dem Kontoinhaber steht ein monatlicher Grundfreibetrag zur Verfügung, welcher nicht gepfändet werden kann. Generell ist die Führung eines P-Kontos auf jedem Girokonto möglich, soweit dies die Bank gewährt.

Was ist ein Dispo?

Man spricht von einem Dispo, wenn ein Kreditinstitut seinen Kunden ermöglicht, ihr Girokonto bis zu einem bestimmten Betrag zu überziehen. Der Bankkunde kann also auch ohne Kontoguthaben Zahlungen durchführen. In der Regel erhalten Privatkunden neben einer EC-Karte für Bargeldabhebungen einen Überziehungsrahmen, der von der jeweiligen Bonität des Kunden abhängt. In Bezug auf die Bonität haben Umstände wie in etwa regelmäßige Gehaltseingänge einen großen Einfluss. Je länger der Kreditrahmen ausgenutzt wird, desto höhere Zinsen werden bei der Rückzahlung fällig.

Kann ein P-Konto überzogen werden?

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, einen Dispositionskredit auf dem P-Konto in Anspruch zu nehmen, wenn die Bank diesen einräumt.

Allerdings gewähren Kreditinstitute dies bei der Führung eines P-Kontos eher selten, da das Einräumen eines Kredites den Schuldner nur noch tiefer in die Schuldenfalle treiben würde. Des Weiteren besteht für die Banken das Risiko, dass sie das verliehene Geld nie wieder zurückbekommen. Zudem stellt sich die Frage, ob der Gläubiger das Konto in diesem Fall nicht bis an die Grenze des Kreditrahmens pfänden kann.

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