Gegen welche Krankheiten kann Arginin eingesetzt werden?

Arginin gehört zu den semi-essentiellen Aminosäuren, die vom Körper selbst produziert werden können. Dies ist jedoch nur in beschränktem Umfange möglich, so dass der menschliche Organismus darauf angewiesen ist, mit der täglichen Ernährung L-Arginin in ausreichender Menge zu erhalten. Viele Gesundheitsexperten sind überzeugt, dass dies mit modern hergestellten Lebensmitteln dauerhaft kaum möglich ist. Denn Arginin ist nur in sehr wenigen Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel rohem Lachs, Walnüssen sowie Hühner- und Schweinfleisch, vorhanden und kann bei industrieller Verarbeitung schnell zerstört werden. Sehr viel sicherer ist es deswegen, Arginin als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, um eventuellen Mangelerscheinung und dadurch bewirkten Erkrankungen vorzubeugen. Besonders Krankheiten des Herz-Kreislauf Systems wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall fallen in diese Kategorie. Aber auch bei Diabetes vom Typ II, der sogenannten „Alters-Diabetes“ konnten große Erfolge mit der regelmäßigen Einnahme von Arginin in hoch konzentrierten Dosen erzeugt werden. Das Gleiche gilt für Potenzstörungen, die medizinisch als erektile Dysfunktionen bezeichnet werden. Ebenso kann Haarausfall mit der Einnahme dieser Aminosäure aufgehalten werden.

 

Der Wirkungsmechanismus von Arginin

Die Wirksamkeit von Arginin als Herz-Kreislauf stimulierendes Mittel basiert auf seiner biochemischen Funktion als Vorstufe des Neurotransmitters NO (Stickstoffmonoxid). NO führt in den Blutgefäßen direkt zu einer Entspannung, durch die der Blutdruck absinkt und die Durchblutung deutlich verbessert wird. Ein konstant niedriger Blutdruck gilt als die beste Vorbeugung gegen Herzinfarkt und Schlaganfall und sollte mit fortschreitendem Lebensalter nach Möglichkeit unbedingt bewahrt werden. Von der besseren Durchblutung profitiert auch die männliche Potenz, denn die Schwellkörper in den Geschlechtsorganen können so leichter und stärker auf stimulierende Reize reagieren. Zusätzlich wird durch Arginin auch die männliche Libido wieder nachhaltig angeregt.

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