Gesteinsmehl – der ideale Bodenhilfsstoff

Das Gesteinsmehl besteht aus gemahlenen Steinen, die fein wie Staub hervorragend einsetzbar sind. Die Grundlage ist Basalt oder Diabas. Quarz, Zeolith und Granit enthalten ebenfalls die Eigenschaften des typischen Gesteinsmehls. Die Aufgabe des Gesteinsmehls ist die Regenerierung stark beanspruchter Böden, während „normale“ Böden stabil gehalten werden; das Wasser im Boden reguliert sich. Das Gesteinsmehl ist kein Dünger, verfügt jedoch über vielfältige Mineralstoffe und Spurenelemente. Es handelt sich bei diesem Produkt um ein Hilfselement zur Förderung des Bodenertrages. Wenn dieses Mehl in die Erde gelangt, entstehen Ton-Humus-Komplexe, die wiederum für eine perfekte Bodenstruktur sorgen.

In der Landwirtschaft wird das Gesteinsmehl mit der Gülle professionell mit einem Rührwerk vermischt. Die zusätzlichen Spurenelemente in Verbindung mit dem Kalk reduzieren den unangenehmen Geruch. Allerdings ist das Gesteinsmehl nur wirkungsvoll in der Langzeit-Anwendung. Die regelmäßige Anwendung sorgt dafür, dass der Boden stets mit genügend Calcium versorgt wird. Das enthaltene Magnesium und Eisen sind für die Blattgrünbildung optimal. Außerdem fördert das Gesteinsmehl den natürlichen Rotteprozess im Mist und in der Gülle, anders ausgedrückt, die Stickstoffverluste reduzieren sich. Für den unerfahrenen Mitarbeiter ist es beruhigend, dass mit Gesteinsmehl nichts falsch gemacht werden kann, wenn die empfohlenen Mengenangaben auch nur annähernd eingehalten werden. Der herkömmliche Handels- und Wirtschaftsdünger wird durch die Beimischung von Gesteinsmehl hochwertiger.

Erwähnenswert ist, dass explizit das Gesteinsmehl die Pflanzen gegen Schädlinge umfassend schützt. Die Pflanzen werden widerstandsfähiger und entwickeln dadurch keine Pilzkrankheiten. Biologisch bewirtschaftete Gärten bevorzugen Gesteinsmehl aufgrund der vielfältigen enthaltenen Mineralien. Das spezifische Diabas Gesteinsmehl punktet mit einem hohen Anteil an Calcium und ist optimal zur Sanierung saurer Böden.