Sehnsucht – dem Entertainmentmarkt wird Wachstum prognostiziert

Unterhaltung ist und bleibt des Menschen liebste Freizeitbeschäftigung. In den Zeiten von Corona hat sich diese oftmals biedermeierlich auf die eigenen vier Wände reduziert. Streaming, das Lesen von Büchern und das Spielen mit der Familie lagen voll im Trend. Nach vielen Wochen in der Abgeschiedenheit zuhause sehnen sich die Menschen allerdings wieder nach Entertainment an anderen Orten.

Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung des Covid-19-Virus haben Schlimmeres verhindert. Auch wenn noch nicht alles überstanden ist, kann man schon die Möglichkeiten am Ende des Corona-Tunnels sehen – speziell, was die Unterhaltungsindustrie anbelangt. Stefan Kühn von der Musical & More Group AG aus Leipzig ist Experte für das frühzeitige Erkennen von Wachstumsmärkten.

Besucherzahlen und Investitionen steigen

„Die Angebote im Entertainment sind in den vergangenen Monaten verständlicherweise eingebrochen. Damit stehen viele Unterhaltungsunternehmen unter enormen Druck“, erklärt Kühn. Er erkennt allerdings die aktuelle Lage nicht als Tiefpunkt, sondern als Auftakt für zwei Möglichkeiten. „Zum einen sehe ich in der Bevölkerung einen vehement sich Bahn brechenden Nachholbedarf an Theater-, Kino- oder auch Konzertbesuchen. Zum anderen kann man nun der erste einer ganzen Reihe von Anlegern sein, die in den Entertainment-Re-Start investieren“, prognostiziert der Professor für Wirtschaftsrecht an der HTWK Leipzig.

Normalstand waren 420 Millionen Besucher

Im Jahr 2018 zählten allein in Deutschland alle erfassten Veranstaltungen rund 420 Millionen Besucher und Gäste. „Diese Zahl belegt, dass der aktuelle Tiefpunkt im Entertainmentmarkt nur vorübergehend ist“, sagt Kühn und fährt fort, „sollte die Regierung eine positive Entwicklung nach den eigenen Corona-Maßnahmen messen, wird sie Lockerungen bundesweit anordnen“.

Langsame Lockerungsmaßnahmen

Neben Stefan Kühn von der Musical & More Group AG aus Leipzig gehen auch weitere Experten von einer raschen Erholung des Unterhaltungs- und Freizeitsektors aus. Dabei werde laut Kühn weder eine abrupte Lockerung, noch eine rasche Besserung eintreten. Freizeitaktivitäten wie Theater- oder Kinobesuche werden langsam und mit Bedacht hochgefahren. „Man wird also eine langsame Marktbesserung beobachten können. Dies gibt aufmerksamen Investoren aber die Möglichkeit, behutsam und risikominimierend anzulegen“, schließt Stefan Kühn.

Mehr auf https://www.musical-more.de.

Artikel empfehlen
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.