Wohnungsbaugenossenschaft Elsterwerda eG bezahlbarer Wohnraum als Mieter

Überall im Land wird nach bezahlbaren Wohnungen zur Miete gesucht. Auch der Weg zur Stadtmitte soll nicht zu weit sein. Hier bieten sich in allen Städten genossenschaftliche Siedlungsgesellschaften an. Ihre Eigenschaft besteht darin, dass alle Mieter zuvor Mitglieder der Genossenschaft werden müssen. Wer eine Wohnung in Elsterwerda in einer Genossenschaft beziehen möchte, muss zunächst kleine Anteile erwerben. Da der dabei aufzubringende Betrag sehr gering ist und mit einer Kaution verglichen werden kann, wird an dieser Praxis kaum Kritik geübt. Außerdem werden die Anteile verzinst, sodass sich auch höhere Anteile auszahlen können, wenn sie als Geldanlege verstanden werden.

Gründung der Genossenschaft war 1954, als Deutschland wieder aufgebaut werden musste. Im Gegensatz zu vielen anderen Neubausiedlungen wurde hier sehr individuell vorgegangen. Es sind Wohnungen mit einem bis vier Wohnräumen entstanden. Die Häuser in Elsterwerda wurden 1990 namensgebend, als die Umwandlung von einer AWG zu einer WBG begangen worden ist. In diese Zeit vielen auch die meisten Sanierungen und Renovierungen, um den Standard zu erhöhen. Auch entstanden in den 1990er Jahren an etlichen Einheiten Balkone, da die Nachfrage stieg. Außen wurden die Anlagen kinderfreundlich mit Spielplatz verschönert, Stellplätze für Autos wurden neu geschaffen und eine Grünanlage erhalten, die gepflegt wird und im Sommer gerne genutzt wird.

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