Es ist in der übersättigten Gesellschaft der Gegenwart schon eine große Kunst, ein neues Produkt für den Markt zu kreieren, welches den Ansprüchen aller Beteiligten genügt. Während der Produzent hauptsächlich Wert auf den Verkauf großer Stückzahlen für hohe Gewinne legt, kauft ein Kunde ein Produkt nur dann, wenn ihm Produktdesign und der Preis zu sagen.


Bei der Entwicklung von neuen Artikeln muss möglichst eine optimale Brücke zwischen möglichst niedrigen Herstellungskosten und der maximalen Qualität geschlagen werden.

Der Anfang jedes neuen Produktes ist die Idee. Was für eine Zielstellung hat das künftige Produkt, welche Klientel möchte man ansprechen, was für individuelle Eigenarten muss das Produkt haben?

Nach der Findung und schriftlichen Fixierung dieser Grundvoraussetzungen, geht es an die Entwurfszeichnungen. Im Studien- oder Skizzenheften werden diverse Varianten entworfen, die dann meist in einer gemeinsamen Diskussion ausgewertet werden. Dabei wird dann endgültig entschieden, welcher Variante grünes Licht gegeben wird.

Im Anschluss werden Zeichnungen angefertigt wonach ein Musterstück gebaut wird. Anhand dieses Prototyps kann man beurteilen, ob das Produkt reif für die Herstellung ist, oder ob eventuell noch einige Veränderungen eingeflochten werden müssen.

Nachdem der Prototyp zur Zufriedenheit des Auftraggebers hergestellt wurde, kann die serielle Produktion beginnen. Da bei großen Auflagen die Arbeitskraft der Menschen den größten Anteil am finanziellen Gesamtbedarf hat, wird meist versucht, Arbeitsgänge oder Produktionsschritte durch Maschinen ausführen zu lassen.

Einige Hersteller versuchen zur zusätzlichen Kosteneinsparung, die Produktion ins Ausland zu verlegen, wo die Lohnkosten nur kleine Bruchteile hiesiger Kosten betragen.

Nachdem die Fertigung steht, liegt es nun an der Marketing-Abteilung, das Produkt populär zu machen und somit den dauerhaften Verkaufserfolg sicherzustellen.