Wie jeder Gegenstand des täglichen oder in dem Fall nächtlichen Gebrauchs, sind auch Matratzen Dinge, die viel aushalten sollten und einiges einstecken müssen. Kindermatratzen müssen dabei sogar ganz besonderen Belastungen gewachsen sein und sollten deshalb auch noch robuster und stabiler sein, als jene Matratzen für erwachsene Menschen.

Es ist ein Irrglauben, dass die Matratze eines erwachsenen Menschen mehr aushalten müsse, nur weil dieser vom eigenen Körpergewicht her schwerer ist als ein Kind und somit mehr Druck auf die Matratze ausübt. Kindermatratzen sind alleine schon deshalb einer unheimlich starken und nicht zu unterschätzenden Belastung ausgesetzt, weil Kinder viel mehr Zeit in ihrem Bett verbringen als es Erwachsene tun. Zudem nutzen Kinder die Zeit im Bett allgemein auch nicht immer nur zum Schlafen, sondern spielen viel im Bett, hüpfen auf diesem herum oder toben häufig sogar sehr wild auf ihren Kindermatratzen. So einer Belastung muss eine Matratze erst einmal gewachsen sein. Ein weiterer Punkt, der schlechte Kindermatratzen schnell durchfallen lässt, ist der Umgang mit kleinen Malheurs, die kleinen Kindern eben einmal passieren können. Ob es die Trinkflasche voller Fruchtsaft oder Milch ist, die umgefallen ist oder die Schokolade, die unter der Bettdecke gebunkert wurde. Das alles dringt bis zur Matratze durch und greift diese so an. Besonders wenn das Kind es vielleicht einmal nicht mehr rechtzeitig zur Toilette geschafft hat, werden die Kindermatratzen als erstes in Mitleidenschaft gezogen. All diese Vorfälle gehören bei Kindern zur Tagesordnung und müssen von den Kindermatratzen dementsprechend verarbeitet werden.

Der einzige Vorteil, den Kindermatratzen den Matratzen erwachsener Menschen voraus haben, ist die Tatsache, dass Kinder schnell wachsen und die Dauer der Nutzung nur einem Bruchteil derer Besteht, wie sie bei den Matratzen erwachsener Menschen vorkommt.