Gerade in der vorweihnachtlichen Zeit ist das Angebot an Süßwaren und Naschwerk absolut unvergleichlich. Die Supermärkte sind voll mit Schlemmereien und Köstlichkeiten, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft und die Regale und Verkaufsfächer scheinen geradezu vor zuckerhaltigem und ungesundem Naschwerk überzulaufen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist man schlichtweg öfter versucht, sich den einen oder anderen Lebkuchen zu gönnen, ohne dabei gleich an die erschreckende Anzeige der heimischen Waage zu denken. Man fühlt sich wie hin und her gerissen zwischen all den saisonalen Köstlichkeiten und nicht zuletzt greift man auch dann noch zu Süßigkeiten, wenn der Hunger danach bereits längst gestillt ist. Doch gerade dieser Leichtsinn rächt sich spätestens dann, wenn die Feiertage wieder vorbei sind und man im Rahmen der eigenen Urlaubsplanung erkennt, dass der nächste Sommer quasi bereits vor der Tür steht. Dass ein Rettungsring um die eigenen Hüften bei einem Badeurlaub sicherlich von Vorteil wäre, vermag dann aber auch nicht den Frust zu verdrängen, den man verspürt, wenn man sich selbst im Spiegel betrachtet. Ein Fettpölsterchen hier, eine unschöne Delle dort – das sind letztlich die Kollateralschäden, die dem Naschen von kalorienreicher Kost unvermeidlich einhergehen. Doch was tun, wenn die Lieblings-Jeans bereits zwei Nummern zu klein ist und man dennoch keine Lust darauf hat sich in einem Fitnesscenter abzumühen? Die Antwort darauf wird wohl die meisten Menschen verwundern – denn gerade das Wandern eignet sich hervorragend dazu, um wieder einige Pfunde loszuwerden, die sich im Laufe der Feiertage auf den Rippen und Hüften festgesetzt haben. Denn beim Wandern hält man sich langfristig an der frischen Luft auf und geht einer gediegenen körperlichen Ertüchtigung nach. Allein schon dieser Umstand reicht vollkommen aus, um den Stoffwechsel anzuregen und überschüssige Kilos zu verbrennen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist Wandern zu einer neuen Trendsportart für jung und alt avanciert.