Jeder sechste Mensch zählt in Deutschland bislang zur Gruppierung der Allergiker.
Innerhalb des umfangreichen Kapitels der Weizenunverträglichkeit nimmt am meisten die Glutenallergie einen hohen Gesellschaftsrang ein. Vor allem häufig tritt die Weizenallergie auf, in der Regel dehnt sich die Nahrungmittelunverträglichkeit allerdings auf alle gängigen Getreidesorten aus. Die Unverträglichkeit Gluten kann sich bereits im jungen Kindesalter herauskristallisieren, hierbei weiter ebenso von einer Zöliakie geredet wird. Weiterhin wird ein gehäuftes Erscheinen bei Erwachsenen ab dem 33. Lebensjahr diagnostiziert.

Die Symptome sind verschieden und es kann ein bisschen Zeit vorübergehen, bis die Allergie sicher diagnostiziert wird. Hierbei wird entsprechend auf Dünndarmspiegelungen und bestimmten Untersuchungen des Stuhls zurückgegriffen.
Liegt eine Weizenallergie vor, könnte diese sich unerkannt zu einer Sprue-Erkrankung mit recht vielseitigen Auswirkungen fortsetzen. Bleibt die Sprue unbehandelt, können sich Begleiterkrankungen wie Dermitis und Diabetes entwickeln. Ebenfalls könnten die Darmschleimhäute soweit beschädigt werden, dass diese ihre normale Verdauungsfunktionen nicht mehr ausüben können und sich dabei eine Laktoseintoleranz entwickelt.
Leider sollte man sagen, dass eine Weizenallergie nicht geheilt werden kann.

Was für etliche Betroffene im ersten Moment nach einer Art Strafe und dem Verzicht auf zahlreiche liebgewordene Speisen erscheint, ist positiv betrachtet hingegen die Maßnahme erster Wahl um dabeiein beschwerdefreies Leben führen zu können. Denn es existieren aktuelle Maßnahmen für ein Umgang mit der Nahrungsmittelunverträglichkeit. Derzeit sind etliche Kochbücher auf dem Markt, die verständlich näherbringen, mit welchen Lebensmittel man Getreidebestandteile ergänzen könnte und im Cyberspace existieren ebenfalls einige Selbsthilfegruppen, die dazu Meinungen einzuholen. Und derjenige der ersteinmal festgestellt hat, dass eine Kartoffel-Marzipantorte außerordentlich schmecken kann, ist auf dem guten Weg, seine Krankheit zu akzeptieren und trotzdem ein gutes Leben zu führen.