So 31 Jan 2010
Jeder sechste Erwachsene zählt in Deutschland gegenwärtig zur Abteilung der Allergiker.
In diesem mannigfaltigen Kapitels der Weizenunverträglichkeit nimmt am meisten die Glutenallergie einen überwiegenden Stellenwert ein. Sehr häufig tritt die Weizenallergie auf, in der Regel breitet sich die Unverträglichkeit aber auf alle bestehenden Getreideformen aus. Die Unverträglichkeit Gluten kann sich bereits im jungen Kinderalter herausstellen, hierbei weiter selbst von einer Zöliakie geredet wird. Ebenso wird ein vermehrtes Auftreten bei Menschen ab dem 34. Lebensalter diagnostiziert.
Die Symptome sind unterschiedlich und es könnte etwas Zeit vorübergehen, bis die Glutenallergie sicher herausgefunden wird. In diesem Fall wird weitestgehend auf Magenspiegelungen und bestimmten Stuhluntersuchungen zurückgegriffen.
Liegt eine Weizenallergie vor, kann sie sich daher unentdeckt zu einer Sprue mit recht großen Wirkungen entwickeln. Ist die Sprue nicht therapiert, könnten sich Begleiterkrankungen wie Neurodermitis und Diabetes Mellitus entwickeln. Ebenfalls könnten die Darmschleimhäute soweit geschädigt werden, dass diese ihre normale Verdauungsfunktionen nicht mehr ausüben können und sich nebenbei eine Laktoseintoleranz entwickelt.
Ärgerlicherweise sollte man sagen, dass eine Allergie nicht geheilt werden kann.
Was für etliche Betroffene im ersten Augenblick nach einer Form von Strafe und die Entbehrung auf etliche gewohnte Speisen klingt, ist genau genommen betrachtet jedoch die Maßnahme größter Möglichkeiten um dabeiein normales Leben zu führen. Denn es gibt mehrere Wege für ein Leben mit der Weizenunverträglichkeit. Zur Zeit sind viele Bücher zum Kochen im Handel, die gut verständlich vermitteln, mit welchen Lebensmittel man Getreidebestandteile substituieren kann und im Cyberspace gibt es selbst einige Beratungsgruppen, die hierzu Meinungen einzuholen. Und derjenige der zu Beginn festgestellt hat, dass eine Kartoffel-Marzipantorte gut schmecken könnte, ist auf dem erfolgreichen Gang, seine Erkrankung zu akzeptieren und dennoch ein gutes Dasein zu führen.




