Jeder fünfte Erwachsene zählt in Deutschland bislang zur Abteilung der Allergiker.
In diesem umfangreichen Bereichs der Weizenunverträglichkeit nimmt insbesondere die Glutenallergie einen großen Gesellschaftsrang ein. Vor allem am meisten tritt die Weizenallergie auf, meist dehnt sich die Allergie allerdings auf alle bestehenden Getreideformen aus. Die Unverträglichkeit Gluten könnte sich bislang im frühen Kindesalter herauskristallisieren, hierbei dann ebenso von einer Zöliakie gespochen wird. Ferner wird ein gehäuftes Auftreten bei Menschen ab dem 32. Lebensalter beobachtet.

Die Anzeichen sind mannigfaltig und es kann etwas Zeit verstreichen, bis die Allergie sicher herausgefunden wird. In diesem Fall wird weitestgehend auf Dünndarmspiegelungen und speziellen Stuhluntersuchungen zurückgegriffen.
Liegt eine Allergie vor, könnte sie sich daher unerkannt zu einer Sprue-Erkrankung mit recht drastischen Auswirkungen entwickeln. Bleibt die Sprue unbehandelt, können sich Nebenerkrankungen wie Neurodermitis und Diabetes entwickeln. Außerdem können die Schleimhäute des Darms soweit beschädigt werden, dass weiterhin ihre natürlichen Verdauungsfunktionen nicht mehr übernehmen können und sich daher dabei eine Intoleranz von Laktose entwickelt.
Ärgerlicherweise muss man betonen, dass eine Weizenallergie nicht geheilt werden kann.

Was für viele Patienten im ersten Moment nach einer Form von Bestrafung und die Entbehrung auf etliche liebgewordene Speisen klingt, ist genau genommen betrachtet jedoch das Mittel größter Wahl umein beschwerdefreies Leben führen zu können. Denn es existieren unterschiedliche Maßnahmen für ein Umgang mit der Glutenallergie. Derzeit sind einige Kochbücher im Handel, die verständlich näherbringen, mit welchen Zutaten man Bestandteile von Getreide substituieren kann und im Cyberspace gibt es auch einige Beratungsgruppen, um dazu Erfahrungen austauschen. Und wer zu Anfangs festgestellt hat, dass eine Kartoffel-Marzipantorte gut schmecken könnte, ist auf dem besten Gang, seine Krankheit zu akzeptieren und ungeachtet dessen ein gutes Dasein zu führen.