Plötzlich ist es soweit: der Wunsch, zarte, rosige Haut an seinem Gesicht zu spüren, den typischen Duft zu riechen, die winzigen trippel-trappel Füßchen zu kitzeln und in das zahnlos lachende Gesichtchen zu schauen… So sieht er aus, der Babywunsch, der beinahe alle Damen in einem mehr oder weniger günstigen Moment einholt.

Vielleicht ist sogar der passende Partner gerade zur Stelle, denn in diesem Falle könnte es doch eigentlich gleich losgehen mit dem schwanger werden - wären da nicht diese verflixten “fruchtbaren Tage”. Wie war das noch: waren sie vor der Ovulation, oder hinterher, oder sogar zu einem ganz anderen Zeitpunkt, und wie lässt sich der Eisprung bestimmen? Nun kann die potenzielle Mutter versuchen aus dem Kaffeesatz zu lesen, täglich Temperatur zu notieren oder mittels Taschenrechner den Eisprungkalender zu befragen.
Wer (sich) jedoch nicht lange (ver-)kalkulieren möchte, bedient sich eines schnellen Hilfsmittels: der Ovulationstest - oder Fruchtbarkeitstest - berechnet das LH-Hormon im Urin, welches circa 24-36 Stunden vor der Ovulation ansteigt und sieht so die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage in der Periode der Frau.
Die Anwendung von einem Ovulationstest, den man in jeder gut ausgestatteten Drogerie oder Apotheke bekommen kann, ist leicht und bald getan.
Die LH-Sticks werden für ca. 10 Sek. in den Urinstrahl gehalten, und nach circa 2-4 Minuten kann der Wert abgelesen werden. Mittlerweile gibt es neben den einfachen Tests mit Kontrolllinien auch digitale Tests, die das Ergebnis auf einem Display anzeigen, die Exaktheit der Tests liegt bei sehr guten 98%.
Natürlich besteht am Tag vor und am Tag des Follikelsprungs selbst eine erhöhte Möglichkeit, schwanger zu werden, dennoch ist der weibliche Zyklus ist keine Maschine, die nach Terminkalender funktioniert.Ebenfalls, wenn es nach vielen Anläufen einfach nicht passieren will und Frustration sich breit macht - das Wichtigste sollte man immer im Hinterkopf behalten: man will nämlich ein Kind der Liebe und nicht zielorientierte Schäferstunden nach Terminkalender. Eine kurze “Erholungspause” wirkt manchmal Wunder und verleiht neuen Antrieb. Wer entspannt und mit gesundem Menschenverstand an die Babyplanung geht, kann vielleicht auch bald den fortsetzenden Test kaufen: den Schwangerschaftstest.