Riestern ist in! Und dass nicht ohne Grund, schließlich werden Riesterverträge, die der zusätzlichen und freiwilligen privaten Altersvorsorge dienen staatlich gefördert. Je nachdem, ob man Single ist, verheiratet oder gar Kinder hat sind andere jährliche Förderbeträge drin.

Dass die Riesterrente zusätzlich zur gesetzlichen Rente mehr als notwendig ist, haben inzwischen die meisten Arbeitnehmer begriffen und handeln auch entsprechend. Schließlich verläuft die demografische Entwicklung in Deutschland derzeit so, dass immer mehr junge Arbeitnehmer, immer mehr Rentner zu versorgen haben. Somit ist es ganz natürlich dass die derzeitigen Renten, die ja auch nicht gerade als Luxus bezeichnet werden können, immer weiter absinken werden. Wer nicht zusätzlich privat vorsorgt, der wird vermutlich keinen schönen Lebensabend haben – zumindest finanziell gesehen.

Allerdings ist Riestern kein Allerheilmittel! Viele Verträge machen zwar Sinn, einige setzen Sparer allerdings auch nicht unerheblichen Risiken aus. So schwanken vor allem Fonds-gebundere Riesterverträge oft stark in ihrem Vertragswert (zum Beispiel wenn gerade eine Wirtschaftkrise ist). Stehen die Fonds gerade schlecht, wenn man sich seinen Riestervertrag auszahlen lassen will, so hat man mit erheblichen Verlausten bzw. Mindergewinnen zu rechnen.

In vielen Fällen macht es daher Sinn auf Alternativen wie den Riester-Banksparplan zurück zu greifen. Damit werden einem zwar keine immens hohen Renditen versprochen, doch dafür ist das Ganze sicher! Besondere Schwankungen gibt es hier nicht, außer vielleicht bei den jährlichen Zinsen. Somit ist der Riester-Banksparplan vor allen für sicherheitsbewusster Sparer zu empfehlen.