Die Zeitarbeitsbranche nimmt stetig an Popularität zu und immer mehr Personen entscheiden sich diesen Arbeitsweg einzuschlagen. Inzwischen ist Zeitarbeit eine Personaldienstleistung wie viele andere, es gibt Zeitarbeiter in beinahe allen Berufszweigen, sei es im kaufmännischen oder gewerblichen Bereich. Zahlreiche Personaldienstleister haben sich auf spezielle Berufsbereiche festgelegt. So gibt es zum Beispiel speziell zugeschnittene Zeitarbeitsfirmen, die ausschließlich kaufmännisches Personal von der Bürohilfe bis zur Chefsekretärin anbieten. Sogenannte Premium-Zeitarbeiter heißt die Überlassung von Spitzenkräften aus beinahe allen Bereichen, wie beispielsweise Ärzte. Deutlich ausgedrückt bedeutet Zeitarbeit nichts anderes als “Arbeitnehmerüberlassung”: Unternehmen überlassen dabei ihre Arbeitskräfte gewerblich an Dritte. Das Prinzip nennt sich Dreiecksverhältnis; Zeitarbeitsunternehmen, Leiharbeiter und Kundenunternehmen sind per Vertrag gebunden.
Dass immer mehr Leute Gefallen an Zeitarbeit Deutschland finden, ist im Grunde mitnichten überraschend, es gibt etliche bekräftigende Argumente die für eine Zusammenarbeit mit Leiharbeitsunternehmen sprechen. Als Leiharbeiter hat man die Möglichkeit eine Etappe der Beschäftigungslosigkeit zu überbrücken oder zu Ende zu bringen. Die Berufserfahrung, die man hier davonträgt, kann sich als besonders ausschlaggebend erweisen und sieht, falls nötig, in garantiert keinem Lebenslauf schlecht aus. Als Leiharbeiter hat man über die selben Rechte wie jeder „normale“ Angestellte. Ein Mitarbeiter, der zum Beispiel in der Personallogistik beschäftigt ist, wird per Gesetz trotz Krankheit oder Schwangerschaft fortlaufend entlohnt ohne sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen zu müssen. Die Vorgehensweise bezüglich der Bezahlung sind durch den Vertrag bestimmt und müssen eingehalten werden.Vorteile bringt Zeitarbeit gleichsam für Arbeitgeber, falls saisonal bedingt sehr viele Aufträge einlaufen, die von den eigenen Arbeitskräften nicht in der angegebenen Zeit erfüllbar sind, können Firmen auf Leiharbeiter zurückgreifen. Gleichsam der entstandene Mangel an Angestellten, beispielsweise durch Krankheit oder Schwangerschaft, kann durch den kurzfristigen Einsatz von externen Zeitarbeitskräften wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Wenn sich ein solcher Arbeiter als fähig erweist und der Arbeitgeber zu der Zeit auf der Suche nach Fachkräften ist, passiert es nicht selten, dass ein Leiharbeiter übernommen wird und somit eine neue feste Arbeitsstelle bekommt. Das ist der berühmte „Klebeeffekt“ und oftmals suchen Betriebe Angestellte von Zeitarbeitsfirmen lediglich für dieses Ziel.