Do 9 Feb 2012
Pilzerkrankungen - lästig und unangenehm, dennoch leicht zu therapieren
Abgelegt unter Gesundheit - Medizin ::Pilzinfektionen, in der medizinischen Fachterminologie wird diese Krankheit Vaginalmykose sowie Candidose genannt, sind weit verbreitet und in den allermeisten Fällen (zwischen 80 und 90%) wird diese Krankheit durch die Besiedlung mit Hefepilzen, Candida albicans, ausgelöst. In den meisten Fällen sind es Frauen, die erkranken und kennzeichnend für eine Scheidenpilzinfektion sind Juckreiz sowie Brennen im Genitalbereich wie auch ein stärkerer, weißlicher Ausfluss aus der Scheide. Gefördert durch die feucht-warme Umgebung im weiblichen Genitaltrakt kann es passieren, dass die Infektion innerhalb kurzer Zeit stark voranschreitet, deshalb ist es für die Prognose am besten, wenn man so bald als möglich mit der Behandlung anfängt. Zur Therapie der Pilzerkrankung wird meistens vom Arzt eine Kombination aus Zäpfchen und Salben (Antimykotika) für den äußeren Bereich verwendet. Bei einer unkomplizierten Infektion kann man damit rechnen, dass diese nach einer Behandlungsdauer von 3 bis 5 Tagen ausgeheilt ist, allerdings kann es in hartnäckigeren Fällen zu häufig wiederkehrenden Infektionen kommen. Obwohl meistens Frauen betroffen sind, können sich genauso Männer anstecken, und aus diesem Grund kommt es nicht selten vor, dass Partner sich gegenseitig aufs Neue anstecken. Es ist empfehlenswert, die Therapie durch einen Arzt behandeln zu lassen, der bei hartnäckigen Erkrankungen eine Erregerbestimmung durchführen und eventuell die Therapie ausweiten kann. Die Pilzerreger halten sich am häufigsten in feuchtwarmer Umgebung auf, somit sollte man in der Sauna oder in der Schwimmhalle stets zum Sitzen sowie beim Abtrocknen verschiedene Handtücher benutzen. Es ist ein Irrglaube, dass Vaginalpilz durch schlechte Hygiene ausgelöst wird, förderlich für einen Scheidenpilz sind aber verschiedene Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus, HIV, Erkrankungen des Blutes (zum Beispiel Leukämie), eine Schwächung des Immunsystems durch Infektionskrankheiten oder das Schlucken von Antibiotika.




