Batman Kinofilme – Die Schaffensperiode des Tim Burton

Der Name Tim Burton ist mit unterschiedlichen Assoziationen kombiniert. Seine Werke gelten als skurril, ausgeflippt und bunt. Außerdem ist eine gewisse Vorliebe für den Schauspieler Johnny Depp zu erkennen. So mag es einige Kinogänger verwundern, dass sich dieser Regisseur auf der Superhelden Thematik in Person von Batman angenommen hat. Die Schaffensperiode in den ausgehenden 80ern und 90ern ist durch ihn geprägt. Bei zwei Werken führte er Regie, bei einem weiteren fungiert er als Produzent.

Die Batman Kinofilme von Burton erinnern auch ein wenig an andere Filme von ihm. Er wird seinem Stil gerecht und macht keinerlei Anstalten von diesem abzuweichen. Als besonders gelungen darf der Film Batman von 1989 bezeichnet werden. Dass die Rolle des Jokers mit Jack Nicholson besetzt wurde, war mehr als nur passend. Auch Michael Keaton als Batman und Bruce Wayne darf als gelungene Besetzung gesehen werden. In diesem Werk steht nicht unbedingt die Story selbst im Vordergrund, schließlich ist jeder mit der Thematik ein wenig vertraut. Eine tiefgreifende Skizzierung der Charaktere sowie eine skurrile Atmosphäre stehen im Vordergrund.

Auch das zweite Werk unter seiner Regie gilt als gelungen. Batmans Rückkehr. Michael Keaton, Danny DeVito sowie Michelle Pfeiffer unterstreichen diesen Fakt. Die Batman Kinofilme erleben anschließend jedoch eine Rezession. Batman Forever wurde zwar von ihm produziert, doch führte er nicht mehr Regie. Batman und Robin steht unter Fans ohnehin nicht zur Diskussion. Betrachtet man alle Batman Kinofilme, so darf dieser als schwächster Kandidat gehandelt werden.

Trotz alledem darf behauptet werden, dass Tim Burton der Thematik seinen Stempel aufdrückte. Zwar können diese Batman Kinofilme keinen kultigen Charakter nachweisen, dafür sind sie doch zu seriös und tiefgreifend, dennoch genießen sie ihre Daseinsberechtigung. Es darf behauptet werden, dass diese Werke den Comics von der Atmosphäre und Umsetzung her wohl am Nächsten kommen.

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