Manu Chao

Manu Chao wurde am 21.06.1961 in Paris geboren. Bekannt ist er auch unter dem Pseudonym Oscar Tramor. Mit bürgerlichem Namen heißt er José-Manuel Thomas Arthur Chao. Der französischer Sänger und Gitarrist ist galizischer Abstammung. Seine Musik kann man als Weltmusik bezeichnen.
Aufgewachsen in Paris lebt er heute überwiegend in Brasilien, Barcelona und Marseille. Sein Vater, Ramón Chao, war Journalist und ebenfalls Musiker. Die Mutter, Felisa Chao, war im künstlerischen Bereich tätig. Nachdem er vom Vater das Klavierspielen gelernt hatte, entschied er sich jedoch für die Gitarre. Bereits ganz am Anfang wurde eines seiner Lieder im französischen fernsehen zensiert, da es angeblich kommunistisches gedankengut enthielt. Er war von 1987 bis 1995 kreatives Mitglied der Band Mano Negra.
1994 löst sich die Band auf und
Manu Chao verließ Frankreich für mehrere Jahre. Er begibt sich während einer längeren Südamerikatour in ein Studio. Dort entsteht seine Platte “Clandestino”. Ein Lied über einen Flüchtling im Klng der klassischen Rockgitarre. Mit dieser Platte gewinnt er mehrer Preise. Von Spanien nach Frankreich, über die Schweiz bis zu uns nach Deutschland schwappt die Manu Chao-Welle.
Sein zweites Album “Proxima Estacion: Esperanza” erscheint 2001.Geprägt wird der südamerikanische Stil durch viele Reggae-Einflüsse. Seine Lieder sind auf Französisch, Spanisch, Portugiesisch und einer Mischsprache wie man Sie oft in Grenzgebieten gesprochen wird.
Im Jahr 2000 gelang ihm der musikalische Durchbruch mit der Single Bongo Bong.2002 nahm er in Paris das Album Radio Bemba Sound System auf. Sein bisher schnellstes Album. Zeitgleich erscheint eine DVD die neben dem Konzert auch einige Extras bietet. Nachdem er 2006 durch Südamerika tourte, kam er wieder nach Europa zurück. Er gab Konzerte in Norddeutschland, Tuttlingen, Österreich, Tschechien und sogar in England. In seinen Lieder behandelt er Themen wie Liebe, Rassismus, Solidarität und Immigration.
Manu Chao wir auch “King of Bongo” genannt. Unvergessen auch sein Soundtrack zum Madonna-Film “The Next Big Thing”.
Im Jahr 2009 nimmt er ein Album mit Psychiatrie-Patienten auf. Er unterstützt die Klinik José T. Borda im argentinischen Buenos Aires bereits seit 5 Jahren. Das Album “Viva La Colifata” gibt es im Internet gratis zum Download und besteht aus 20 Liedern. Ebenfalls 2009 gibt Manu Chao ein Gedenkkonzert für Che Guevara.

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