Ist Escort dasselbe wie Prostitution?

Wer zum ersten Mal das Wort „Escort“ hört, hat vermutlich zunächst das Bild einer aufreizend gekleideten Frau im Kopf, die mit einem Mann gegen Geld schläft. So wie man es auch von Prostituierten her kennt. Aber das stimmt so nicht.

Eine Frau, die sich als Begleiterin anbietet, wird in erster Linie für ihre Gesellschaft gebucht und nicht für erotische Dienstleistungen. Das Kennenlernen und gemeinsame Zeitverbringen steht an erster Stelle, weswegen man auch von einer Girlfriend Experience spricht.

Dementsprechend wichtig sind auch gutes Benehmen, eine elegante Optik und eine diskrete Vorgehensweise. Hat sich ein Mann für einen Begleitservice entschieden, kann er seine freie Zeit z.B. nach einem Geschäftstermin wie mit einer neuen Freundin genießen. Schöne Gespräche, ein gemeinsames Essen und vorsichtiges Annähern zählen unter anderem dazu. Ob es dann zu einem sexuellen Austausch kommt, liegt allein in der Hand der Escortdame. Denn alles darf, nichts muss sein.

Das ist bei der Prostitution vollkommen anders. Hier wird eine Frau für eine körperliche Dienstleistung entlohnt. Ob sich der Kunde zusätzlich unterhalten möchte oder nicht, spielt keine Rolle. Allein der Sex steht im Fokus, weshalb man synonym auch das Wort Sexarbeiterin für eine Prostituierte verwendet.

Es gibt noch einen zweiten wesentlichen Unterschied zwischen einer Escort und einer Professionellen. Während die Begleitdame nur nebenberuflich ihre Gesellschaft anbietet, stellt die Tätigkeit bei einer Prostituierten ihr Hauptgeschäft dar. So ist auch zu erklären, warum eine Escortdame nie gezwungen ist mit einem Gentleman zu schlafen. Sie macht das in der Regel allein aus Freude an neuen Begegnungen und den aufregenden Möglichkeiten, die sich dadurch bieten.

So ist der Durchschnittskunde einer Escortdame vermögend, kultiviert und welterfahren. Schließlich kann sich nicht jeder Mann ein zweistündiges Date mit einer Frau 800 Euro kosten lassen, wie z.B. hier gesehen bei Ivana Models High Class Escort in Düsseldorf. Solch ein erfolgreicher Gentleman legt viel Wert auf eine anspruchsvolle Konversation und eine sehr diskrete Vorgehensweise. In einem Bordell trifft man derlei Männer eher unwahrscheinlich.

In diesem Sinne ist die Zielgruppe, die sich für eine Begleiterin entscheidet, eine vollkommen andere als die Sorte Mann, welche eine Prostituierte auswählt. Und gerade das macht auch den Reiz für Frauen aus, die sich für eine nebenberufliche Karriere als Escortdame entscheiden.

Gerade heutzutage ist es für viele junge, intelligente und attraktive Frauen schwierig einen Partner zu finden. Bevor man sich also einen „Friend with benefit“ oder One Night Stand entscheidet, kann man als eine Begleiterin gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen trifft man auf wirklich interessante Gentlemen, mit denen man gern seine Gesellschaft verbringt und zum anderen wird man dafür sogar noch entlohnt.

Kein Wunder, dass sich vor allem Studentinnen für eine Tätigkeit als Lifestyle-Girl entscheiden. So kann man in Ruhe studieren und braucht nur einmal im Monat seine Gesellschaft anzubieten, um finanziell mehr als gut über die Runden zu kommen. Und wie viele träumen nicht davon einmal Pretty Woman zu sein?! Allerdings wäre Julia Roberts im wahren Leben wohl kaum als Prostituierte, sondern eher als Escort auf einen Traummann wie Richard Gere gestoßen.

Bildnachweis: G-Stock Studio – shutterstock.com

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