Schamanismus Ausbildung

Obwohl der Schamanismus mittlerweile gerade in der sogenannten “Westlichen Welt” verstärkt auf reges Interesse stösst, werden Personen, die sich für dieses ganzheitliche System begeistern, oftmals etwas belächelt.
Häufig liegt dies darin begründet, dass nur Wenige wissen, warum es im Schamanismus eigentlich geht.
Zu wenig scheint für Skeptiker der Schamanismus mit den Lebensanforderungen und Zielen des Menschen heute zu tun zu haben. Oftmals wird Schamanismus sogar mit Scharlatanerie assoziiert.
Es ist nur wenigen bekannt, dass der Schamanismus zu den ältesten, wenn nicht zum ältesten uns bekannten ganzheitlichen Heilungskonzept (um einen modernen Terminus technicus zu gebrauchen) zählt und zudem in durchaus unterschiedlichen Ausprägungen, je nach kulturellem Kontext, existiert.
Allen Traditionen im Schamanismus ist ein Faktum gemein – das Ziel, auf Basis eines holistischen Konzeptes zu heilen, beziehungsweise die Selbstheilungskräfte jedes Einzelnen zu aktivieren.
Essentiell für jede Art von Schamanismus ist die Erfahrung und somit auch das Wissen, dass jede Art von Krankheit immer ein Zeichen von Disharmonie oder auch eines Ungleichgewichtes zwischen Mensch, Natur und Kosmos ist.
Der Schamane ist daher jemand, der die Heilkräfte der Natur nutzt und zum Wohle des Menschen anwendet.
Die Bezeichnung Schamanismus hat ursprünglich in der sibirischen Sprache  seinen Ursprung und bedeutet so viel wie „mit Feuer und Hitze zu arbeiten“.
Dies bedeutet soviel wie “mit Energie arbeiten” – und damit wird die Bezeichnung Schamanismus auch für uns verständlicher.
Das Feuer an sich galt von jeher als stärkstes Element – und wird dementsprechend als transformierend gesehen.
Im Schamanismus ist der Schamane jene Person, welche die Fähigkeit zu transformieren hat – und auch Frauen, Schamaninnen, wird natürlich diese Fähigkeit zugesprochen.
Die Renaissance des Schamanismus in der heutigen Zeit ist definitiv damit zu erklären, dass bei vielen Menschen Wunsch nach Alternativen in der Weltsicht und dem Drang neuer Erfahrung, die die im Bereich Transzendenzerfahrung angesiedelt sind, besteht.
Die heilende Wirkung schamanischer Rituale wird zu dem für viele Menschen immer attraktiver, zumal die Schulmedizin bei vielen Formen klassischer Zivilisationskrankheiten zum Teil an ihre Grenzen stößt.
Die Erfolge, welche durch schamanische Rituale ganz explizit bei sogenannten psychosomatischen Krankheit erzielt werden, sind häufig so erstaunlich, dass selbst die WHO in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts dem Schamanismus die gleiche Bedeutung zukommen ließ wie der westlichen Medizin.
Aber nicht bloß Menschen, die an Krankheiten leiden sind nun potenzielle „Interessenten“ des Schamanismus, auch Menschen in Gesundheitsberufen interessieren sich verstärkt für Techniken, die in der schamanischen Praxis zur Anwendung kommen und versuchen diese in ihre Heilpraxis zu übernehmen.
Wie kann man sich das Heilungssystem, wie es für den Schamanismus bezeichnend ist, vorstellen?
Vereinfacht gesprochen wird im Schamanismus ein fundiertes und tiefgehendes Wissen über physische und psychische Zusammenhänge des Menschen produktiv eingebracht.
Schamanische Reisen, Trance und Meditation – dies sind wesentliche Bestandteile der Praxis im Schamanismus und setzen die körperliche Komponente frei.
Vor allem das gezielte Versetzen in einen Trancezustand hat , und das ist erwiesen, äusserst positive Auswirkungen auf den Körper, so wird zum Beispiel das Stoffwechselgeschehen positiv beeinflusst.
Der psychische Aspekt liegt im Erkennen der Seelenzustände des Klienten – die Physis, der Organismus in seiner Gesamtheit reagiert stark auf Emotionen und Gedanken.
Im Schamanismus geht es in der Regel darum, dass ganz gezielt seelische Selbstheilungskräfte freigesetzt werden, die besonders bei psychosomatisch bedingten Zivilisationskrankheiten sehr effektiv wirken und häufig eine wirkliche Lösung des gesundheitlichen Problems mit sich bringen.
Somit ist auch ganz klar das steigende Interesse an Schamanismus im Allgemeinen nach zu vollziehen.
Aufgrund dessen ist auch das kontinuierlich steigende Interesse am Schamanismus und seiner Heilpraxis nachvollziehbar.

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