BU-Versicherer bauen Produktlandschaft aus

Die anhaltend niedrigen Zinsen sind nicht nur für private Anleger ein Problem. Auch die großen Versicherer leiden darunter, sie müssen ihr Kerngeschäft zum Teil neu ausrichten. Am Markt ist deshalb ein Trend zu der Absicherung von biometrischen Risiken festzustellen. Es könnte sein, dass sich hier Entwicklungen ergeben, deren Konsequenzen für veränderte Versicherungslösungen noch nicht abzusehen sind. In jedem Fall fällt auf, wie viele neue Ideen rund um die Berufsunfähigkeitsversicherung von den Gesellschaften ins Spiel gebracht werden. Alle neuesten News zur Berufsunfähigkeitsversicherung findet man auch auf https://www.xn--berufsunfhigkeitsversicherungen-testsieger-esd.de/news/

 

Gewerbliche Berufe nicht mehr versicherbar

In der Berufsunfähigkeitsversicherung gehen viele Versicherer dazu über, ihre versicherten Berufe stärker zu differenzieren. Im schlimmsten Fall nimmt man Arbeitnehmer in gewerblichen Tätigkeiten nicht mehr unter Vertrag, ihr Versicherungsschutz ist schlicht nicht mehr finanzierbar. Gleichzeitig sind Berufstätige im gewerblichen Bereich aufgrund eines hohen Anteils an körperlichen Arbeiten stark gefährdet, aus gesundheitlichen Gründen nicht bis ins Rentenalter arbeiten zu können. Dem großen Bedarf steht also ein begrenztes Angebot gegenüber. Für diese Situation musste die Branche Lösungen finden. Sie bestehen unter anderem darin, eine Biometrieoffensive zu starten, die das Neugeschäft wieder attraktiver machen sollte. Einige Ansätze sind eine verbesserte Versicherung gegen Erwerbsminderung, eine stärkere Platzierung der Schwere-Krankheiten-Vorsorge und eine Vorsorge gegen den Verlust von Grundfähigkeiten in Verbindung mit funktionellen Invaliditätsversicherungen.

 

Funktionale Invaliditätsversicherungen als Alternative

Gerade die funktionellen Invaliditätsversicherungen sind häufig modular aufgebaut und wollen dadurch unterschiedliche biometrische Risiken absichern. Typische Bausteine sind die Unfall- und Pflegerente, die Grundfähigkeitsrente und die Krebsrente sowie die Organrente. Während die Unfall-, die Pflege- und die Grundfähigkeitsrente bekannt sind und häufig abgeschlossen werden, sind die Krebsrente und die Organrente recht unbekannt. Sie werden geleistet, wenn eine Krebserkrankung oder eine Schädigung eines Organs festgestellt werden. Aus den einzelnen Bausteinen stellt der Versicherte eine Absicherung nach seinen eigenen Wünschen zusammen, um auch ohne Berufsunfähigkeitsversicherung im engeren Sinne vernünftig abgesichert zu sein, wenn er krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten kann. Doch es gibt weitere Alternativen.

 

Die Multifunktionsversicherung als Variante

Ein Blick auf das Produktspektrum der Versicherer zeigt, dass die Entwicklung nicht abgeschlossen ist. Offenbar haben die Gesellschaften weitere Ansätze in ihrem Portfolio, um das Risiko eines Arbeitskraftverlustes abzusichern. Eine anders gelagerte Variante als die traditionellen Biometrieversicherungen könnte die Multifunktionsversicherung sein. Sie ist zwar etwas aufwändiger zu berechnen und zu vermarkten, weil die Auslöser für Leistungen abhängig voneinander sind und auch häufig gemeinsam auftreten. Wenn beispielsweise ein Unfall zum Verlust eines Beines führt, werden dafür Leistungen aus dem Baustein „Unfall“ fällig, aber es dürfte auch zu Zahlungen aus dem Modul „Grundfähigkeiten“ kommen. Nach Aussage vieler Versicherer besteht in der Gestaltung von bedarfsgerechten Biometrieprodukten ein erhebliches Entwicklungspotenzial.

 

Fondsgebundene Produkte als Lösung

Interessant sein könnte auch eine variable Versicherung unter Berücksichtigung von Fondsanlagen. In vielen Biometrieprodukten ist ein signifikanter Sparanteil enthalten. Gerade der geringe Rechnungszins berechtigt zu der Überlegung, diesen Sparanteil in Fondsprodukte einzubringen. Mit einer Fondsanlage könnte man zum Beispiel geringe Gewinn- und Überschussbeteiligungen auffangen. Sie sind ein Grund dafür, dass viele Versicherer ihre Nettoprämien erhöhen mussten. Es gibt also durchaus Alternativen und Lösungen zur Problematik rund um die Berufsunfähigkeitsversicherung, und der Markt ist zurzeit sehr in Bewegung.

 

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