Denkmalobjekte: Diese Besonderheiten gelten für die Gebäudeversicherung

Denkmalgeschützte Gebäude sind wunderschön anzusehen und eine Augenweide in den Innenstädte. Sie säumen ganze Straßenzüge oder sind als Highlight inmitten von modernen Immobilien ein Blickfang. Wer ein solches Juwel besitzt, sollte aber unbedingt daran denken, dass die Gebäudeversicherung auf dieses schöne Objekt zugeschnitten sein muss. Dem Denkmal kommt meist eine besondere Bedeutung zu, weil es um den Erhalt des Gebäudes von öffentlichem Interesse geht. Der Versicherungsschutz muss darauf zugeschnitten sein. Oft sollte nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch die Umgebung im Versicherungsschutz berücksichtigt sein. Worauf man bei einer Gebäudeversicherung bei jedem verschiedenen Gebäudetyp achten muss, erfährt man auf http://www.xn--gebudeversicherungtest-24b.de/spezielle-gebaeudetypen/

Ein Schutz für Einzel- und Sammelgebäude

Zuerst ist wichtig zu unterscheiden, dass nur ein einzelnes Objekt unter Denkmalschutz stehen kann. Doch auch ein ganzer Straßenzug, ein historischer Stadtkern oder ein eingegrenzter Platz kann unter Denkmalschutz stehen. Beim Abschluss des Versicherungsschutzes muss man differenzieren, welches Gebäude unter Denkmalschutz steht. Es ist oft nicht zwingend erforderlich, dass jedes einzelne Gebäude formal als Baudenkmal eingeordnet wird. Selbst wenn ein ganzer Stadtkern unter Denkmalschutz steht, muss nicht jedes einzelne Objekt als Baudenkmal anerkannt sein. Für den Versicherungsschutz ist es aber elementar, ob das entsprechende Gebäude unter Denkmalschutz steht oder nicht. Im Versicherungsschein sollte sich ein Hinweis befinden, ob das versicherte Gebäude in die Kategorie der Denkmalimmobilien fällt oder ob das nicht der Fall ist.

Die Versicherungssumme muss stimmen

Für den Versicherten ist zu beachten, dass man bei einer Denkmalimmobilie meist dazu gezwungen ist, das Objekt bei einem Brand oder nach einem Schaden in der ursprünglichen Form aufbauen muss. Je nach Art und Umfang können dadurch erhebliche Kosten für den Eigentümer entstehen. Sie können deutlich höher sein als bei der Wiederherstellung einer Immobilie, die nicht als Denkmalobjekt gilt. Die Versicherungssumme muss also entsprechend hoch bemessen sein. Auch die versicherten Kosten sollten in der Höhe so ausgelegt sein, dass man einen gehobenen Kostenfaktor berücksichtigt. Die Wiederherstellung der historischen Fassade ist oft deutlich teurer als die Kosten für die Sanierung einer modernen Gebäudehülle, so dass die Versicherungssumme diesem Umstand Rechnung tragen sollte. Der Eigentümer hat üblicherweise keine Wahl, ob er das Objekt nach einer Zerstörung im ursprünglichen Stil wiederherstellen will oder nicht. Dazu wird er von der Denkmalschutzbehörde gezwungen. Deshalb sollte er seinen Versicherungsschutz entsprechend wählen.

Der Versicherer benötigt Informationen

Wenn man eine Versicherung für das Denkmalobjekt abschließt, sollte man schon beim Vertragsabschluss unbedingt darauf hinweisen, dass das Gebäude ein Denkmalobjekt ist. Im Schadensfall können sonst Probleme entstehen. Einige Versicherer wollen keine Gebäude unter Denkmalschutz in den Versicherungsschutz aufnehmen, sofern dieses wohnwirtschaftlich genutzt wird. Deshalb muss man beim Abschluss des Vertrags auf diesen besonderen Umstand hinweisen und den Versicherer um Abgabe eines entsprechenden Angebots bitten. Geschieht das nicht, besteht die Gefahr, dass der Versicherer im Versicherungsfall keine Kosten übernimmt. Deshalb sollte der Versicherte seiner vorvertraglichen Anzeigepflicht nachkommen und noch vor dem Abschluss des Vertrags genau auf die Art des Gebäudes hinweisen und sich einen entsprechenden Tarif nennen lassen. Unter Umständen kann man sogar bei Eigentümern von ähnlichen Gebäuden nachfragen, bei welchem Versicherer sie gute Erfahrungen gemacht haben und sich dann für eine ähnliche Absicherung entscheiden.

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