Kfz-Versicherungstarife immer bei mehreren Portalen checken

Mit dem Herbst beginnt alljährlich auch die Wechselsaison bei den Autoversicherungen. Nicht selten lassen sich dabei einige Hundert Euro einsparen, wenn man es richtig anstellt und so einiges beachtet. Eine große Hilfe bieten hier Online-Portale, bei denen es möglich ist, kostenlos die Versicherungstarife zu vergleichen. Wer dann in der Regel bis zum 30. November seine alte Versicherung kündigt, kann bereits zum 1. Januar zu einem günstigeren Anbieter wechseln.
Je cleverer aber die Angebote gecheckt werden, desto höher liegt auch das Einsparpotenzial. Wichtig bei einem Vergleich ist darauf zu achten, dass die meisten Portale nicht alle Versicherungsanbieter auflisten. Deshalb sollten Verbraucher auch auf mehreren Plattformen die Autoversicherung berechnen lassen, um wirklich das individuell beste Angebot zu finden. Denn ein großer Teil der Vergleichsportale finanziert sich über Provisionen und sind damit nicht wirklich unabhängig. Die beste Strategie ist aus diesem Grund, Tarife auf zwei oder besser drei Portalen zu vergleichen. Der Marktführer dieser Branche ist Check24.de, der in etwa genauso günstige Tarife bietet wie Verivox.de oder Comfortplan.de. Aber auch das Vergleichsportal Toptarif.de ermittelt besonders billige Angebote, obwohl dort nur 15 Versicherer in den Ergebnislisten auftauchen.
Für alle Vergleichsportale, egal wie sie heißen gilt, dass der Verbraucher zur Berechnung seine vollständige Anschrift eingeben muss, die dann den Versicherungsgesellschaften zur Kontaktaufnahme übermittelt wird. Bevor es jedoch zu einer Berechnung der Autoversicherung kommt, sollte jeder wissen, welche Leistungen überhaupt versichert werden sollen. Eine Vollkaskoversicherung ist nur bei hoch- sowie neuwertigen Fahrzeugen wichtig und sinnvoll. Die Teilkasko übernimmt Schäden am eigenen Wagen durch Diebstahl, Wildunfälle, Sturm, Hagel und Glasbruch. Die Kfz-Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben und muss über eine Mindestdeckungssumme von 7,5 Millionen Euro bei Personenschäden und 1,12 Millionen Euro bei Sachschäden verfügen. Besser noch ist es, einen Tarif zu wählen, der eine pauschale Deckungssumme von 100 Millionen Euro bietet. Das schlägt sich kaum auf die Höhe des Beitrages nieder und vermeidet im Schadensfall Probleme. Denn gerade bei Personenschäden kann die Mindestdeckungssumme schnell aufgebraucht sein, was für den Verursacher bedeutet, dass er die Restschuld aus eigener Tasche bezahlen muss. Gerade bei solchen Summen aber ist das für kaum jemanden machbar.
Wer bei der Autoversicherung sparen möchte, der sollte noch auf weitere Leistungen achten. Denn oft bieten die günstigsten Angebote nur einen Basistarif mit abgespeckten Leistungen. Oft sind hier allerdings keine Marderschäden versichert und nach einem Unfall wird man wegen eines fehlenden Rabattschutzes um bis zu drei Klassen hochgestuft. Im Nachhinein bringt das keine Ersparnis, sondern viele Nachteile.
Eine wirkliche Ersparnis dagegen bringen Rabatte , die von den Autoversicherungen für die Senkung des Schadenrisikos gewährt werden. Hierzu zählen beispielsweise der Garagenrabatt, wenn das Fahrzeug überwiegend in einer Garage abgestellt wird, sowie eine vertraglich festgelegte Jahreskilometerhöchstgrenze, die dann mit dem versicherten Auto nicht überschritten werden darf.

 

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