Rechtsschutz vor weiterer Kostenerhöhung

Versicherungsexperten sehen die Entwicklung mit Misstrauen, denn sie setzt sich in den letzten Jahren schleichend fort: Die Rechtsschutzversicherung könnte zum 01. Oktober 2016 erneut teurer werden. Auch bereits bestehende Verträge sind davon betroffen, denn die Gesellschaften konzentrieren sich bei den Beitragsanhebungen nicht zwangsläufig auf das Neugeschäft. Zwar haben Betroffene bei einer Beitragserhöhung bei laufenden Verträgen ein Sonderkündigungsrecht, doch zunächst ist dann natürlich ein Versicherungsvergleich angesagt, um den besten und günstigsten Versicherer zu finden. Worauf man bei den Rechtsschutzversicherung Test genau achten sollte, erfährt man auf https://www.rechtsschutzversicherungen-testsieger.de/

Experten erwarten Preisanstieg

In den kommenden Tagen könnten viele Rechtsschutzversicherte Post von ihrer Gesellschaft erhalten. Darin wird eine Erhöhung der Beiträge bei laufenden Verträgen angekündigt. In der Regel begründet man diese Anhebung damit, dass die Kosten für Rechtsstreitigkeiten gestiegen sind und dass man Einnahmen und Ausgaben in ein ausgeglichenes Verhältnis bringen muss, um weiterhin einen vernünftigen Versicherungsschutz zu leisten. Fachleute für Versicherungen gehen davon aus, dass ein großer Teil der Versicherten entsprechende Ankündigungen von ihrer Gesellschaft zu erwarten haben. Üblicherweise wird die Anhebung zum Jahresende bekanntgegeben, weil viele Verträge für das Kalenderjahr abgeschlossen sind. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, die Prämien neu zu kalkulieren und die Versicherten entsprechend zu informieren. Wer unterjährig einen Vertrag abgeschlossen hat, erhält diese Ankündigung meist erst später und zum Ablauf des Vertragsjahres. Ungeachtet des genauen Zeitpunkts warnen Experten schon jetzt davor, dass es zu einer Welle an Preissteigerungen kommen könnte. In diesem Fall steht Versicherten ein Sonderkündigungsrecht zu.

So greift das Sonderkündigungsrecht

Bei einer Preissteigerung ist es möglich, eine Sonderkündigung des Vertrags zu verlangen. Das gilt allerdings nur, wenn die Prämienerhöhung nicht mit einer Verbesserung der Leistungen verbunden ist. Lässt der Versicherer seine tariflichen Leistungen also unverändert und erhöht er nur die Preise, ist das ein Grund für die Sonderkündigung. Eine verbesserte Leistung würde er durch den Versand der neuen Versicherungsbedingungen bestätigen. Insofern werden Versicherte zuverlässig darüber informiert, ob sie mit einer Verbesserung des Leistungskatalogs rechnen dürfen oder ob die Preise nur angehoben werden, weil der Versicherer steigende Kosten ausgleichen will. Es lohnt sich, das Schreiben des Versicherers genau zu studieren, denn bei einer Verbesserung des Leistungskatalogs besteht kein Grund, eine Kündigung des Vertrags zu erwirken. Sind die Leistungen nämlich in Ordnung und war man mit dem Versicherer zufrieden, ist es häufig besser, die Anhebung zu akzeptieren. Anders sieht es aus, wenn es sich lediglich um eine Erhöhung handelt, für die der Versicherte keine Gegenleistung erhält.

Ein Wechsel will vorbereitet sein

Sofern man sich durch die Beitragserhöhung zum Wechsel des Versicherers veranlasst sieht, sollte dieser gut vorbereitet sein. Zunächst steht dem Versicherten ein Sonderkündigungsrecht zu. Er reicht also die Kündigung nach der Mitteilung des Versicherers ein. Zuvor sollte man sich genau informieren, welcher Versicherer als Ersatz in Frage kommt. Dazu führt man am besten einen Preis-Leistungs-Vergleich durch. Als Anhaltspunkt kann man die Leistungen aus dem bestehenden Vertrag nehmen. Wenn sich zeigt, dass andere Versicherer bei gleichen Leistungen günstigere Preise bieten, steht der Wahrnehmung des Sonderkündigungsrechts und dem Abschluss eines neuen Vertrags nichts mehr entgegen. Dieser Abschluss sollte unbedingt nahtlos erfolgen, um einen durchgehenden Versicherungsschutz zu gewährleisten.

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