Riester-Rente: Nicht gescheitert, aber verraten

Wieder einmal gerät sie ins Kreuzfeuer der Kritik: Vor wenigen Tagen urteilten Experten bei Cash Online über die Riester Rente. Erneut geht es darum, ob die Riester Rente nun gescheitert ist oder nicht. Geht man nach den Zahlen, Daten und Fakten, scheint das nach Ansicht der Fachleute so zu sein. Doch man räumt gleichzeitig ein, dass die nüchternen Zahlen nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Wie sich nämlich die Riester Rente doch noch lohnen kann, erfährt man auf https://www.riesterrente-heute.de/

 

Geplant zum Ausgleich von Rentenkürzungen

In der aktuellen Berichterstattung auf Cash Online setzt man bei einem Blick in die Vergangenheit an. Ursprünglich wurde die Riester Rente nämlich eingeführt, weil man Rentenkürzungen, die der Staat auf den Weg gebracht hatte, durch eine private Sparleistung ausgleichen wollte. Dazu wurden die Regeln für die Riester Rente vom Staat selbst festgelegt. Doch dann kamen Änderungen der Ausgaben- und Geldpolitik hinzu, die ursprünglich so nicht eingeplant und vorhersehbar waren. In der Folge sind die Zinsen und die Garantiezinsen immer weiter gesunken, bis schließlich die Überschüsse der Versicherer wegbrachen. Das wiederum wurde von der Bundesregierung aber selbst in die Wege geleitet, sie hat die Kürzung der Garantieverzinsung selbst freigegeben. Dass die Riester Rente heute also recht schwache Renditen bringt, wurde letztlich von der Bundesregierung auf den Weg gebracht, obwohl sie selbst die Riester Rente entwickelt hatte. Letztlich hat man also die Riester Rente zuerst ins Leben gerufen, um die privaten Sparbemühungen später im Keim zu ersticken.

 

Neue Konzepte wieder mit Staatsbeteiligung

Folgt man nun den Ideen, wie die Riester Rente in Zukunft angeblich zu retten sei, fällt auf, dass der Staat erneut eine wichtige Rolle dabei spielen soll. Die Deutschland-Rente soll nämlich helfen, die Rendite der Riester Rente auszugleichen. Das eingezahlte Geld soll dabei vom Staat angelegt werden, der nebenbei den gesetzlich garantierten Zins damit einsparen kann. Es sieht also so aus, als hätte man die Altersarmut zuerst durch den Staat verursacht, dann schiebt man die Verantwortung auf die Versicherer und die Banken und will am Ende sogar noch von den privaten Sparversuchen profitieren. Die Deutschland-Rente könnte dazu ideal geeignet sein, und man geht wohl davon aus, dass der Wettbewerb zwischen der privaten und der staatlichen Rente nicht zum Schaden des einzelnen Versicherten ist. Angesichts dieser Tatsachen kommen die Experten bei Cash Online zu dem Schluss, dass die Riester Rente nicht gescheitert ist, doch sie wurde von denjenigen verraten, die sie ursprünglich selbst ins Leben gerufen hatten.

 

Interessante Argumentation mit Perspektive

Die neueste Berichterstattung bei Cash Online hat durchaus Potenzial. Man stellt nämlich nicht nur auf die Entwicklungen bei der Riester Rente aus den letzten Jahren ab. Vielmehr wird auch das Konzept der Deutschland-Rente etwas beleuchtet. Die Versicherungsfachleute gehen davon aus, dass die Deutschland-Rente sehr schnell zu einer besseren Verzinsung führen könnte als jede andere Form der gegenwärtigen Altersvorsorge, sofern man auf die garantierte Rendite verzichtet und die eingezahlten Beiträge konsequent vernünftig anlegt. Unterstellt man diese Strategie, dann könnte die Deutschland-Rente am Ende sogar noch vorteilhaft für die Versicherten sein und ein Produkt für die Altersvorsorge ablösen, das von der Politik nicht mehr zuverlässig unterstützt wird.

 

 

Müller & Kollegen UG

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https://www.riesterrente-heute.de/

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