Akzeptanz für Rauchverbot in der Gastronomie nimmt zu!

Das Rauchverbot in Deutschland hat bereits vor dessen Einführung im Sommer 2008 für jede Menge Qualm gesorgt.Was des einen Freud, ist des anderen Leid:  es wurde über die Entmündigung von Rauchern und die Einschränkung deren Persönlichkeitsrechte diskutiert während Nichtraucher sich über ihre neue Freiheit freuen durften und über ihre rauchenden Mitbürger triumphierten.

Wo man vorher die rauchenden Gäste in Massen vor den Kneipentüren fand, wurde das Rauchverbot in vielen Bundesländern im Laufe nur einen Jahres gehörig gelockert. In einigen Gaststätten ist der Nichtraucherschutz nur bis 18 Uhr Thema, in anderen wird es völlig ignoriert.
Umfragen allerdings haben ergeben, dass die Mehrheit der Bevölkerung rauchfreie Gaststätten bevorzugen. Diese jedenfalls ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die vom Deutschen Krebsforschungszentrum im Februar 2009 in Auftrag geben wurde. Die Akzeptanz des Rauchverbotes steigt also: rund drei Viertel der Befragten (73,4%) sprechen sich so für ein Rauchverbot aus!
Sogar Raucher für Rauchverbot
Kurioserweise kommt die steigende Zustimmung für das Rauchverbot nicht mehr nur von Nichtrauchern, sondern vor allem auch von Rauchern; egal ob Gelegenheitsrauchern oder regelmäßigen Rauchern, von denen mittlerweile jeder Dritte lieber eine rauchfreie Umgebung aufsucht. Interessanterweise steigt die Toleranz gegenüber Rauchern mit zunehmendem Alter der Befragten. Während 60% der unter 30-Jährigen die strikte Durchsetzung eines Rauchverbotes stark befürworten, ist die Mehrheit der 40-60-Jährigen rigoros gegen jede Art des Rauchverbotes.
Keine bundeseinheitliche Lösung in Sicht
Auf Unmut stößt allerdings die unterschiedliche Gesetzgebung in den einzelnen Bundesländern. Hier ist eine bundeseinheitliche Regelung zum Nichtraucherschutz von der Mehrheit der Deutschen erwünscht. Bei einer Emnid-Umfrage im Auftrag der „Bild am Sonntag“ haben dieses ganze 81% der 500 befragten Teilnehmer angeben. 56% der Umfrageteilnehmer möchten ein Rauchverbot mit Ausnahmeregelungen, 20% finden, dass ein Rauchverbot völlig unnötig ist.
Die Diskussionen werden also auch in Zukunft weitergehen. Anders als in vielen Nachbarländern scheint die Einführung eines absoluten Rauchverbotes in weiter Ferne. Ein für Raucher und Nichtraucher zufriedenstellender Kompromiss zur hitzigen Debatte ist wohl immer noch die bereits vielerorts praktizierte Toleranz – und zwar von allen Beteiligten!

Weitere Informationen unter www.green-line.de

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