Der Kamin im Herbst

Die Abende seit Herbstanfang werden wieder kälter, künftig haben Feuerstelle und Kamin wieder Hochsaison, so mancher freut sich wahrscheinlich wirklich auf kuschelige Abende am knisternden Feuer zu zweit.
Deswegen das feurige Amüsement ungetrübt bleibt, sollte man vorher einige Gimmick über Holzscheite beherzigen.
Kaminholz lagert man luftig, blitzesauber und nicht feucht und zu keiner Zeit sofort auf dem Untergrund. Eine Palette als Untergrund sorgt für gute Lüftung.

Wer sein Nutzholz im Anlage stapelt, sollte es vor spielenden Kindern sichern, denn die Gefahr für Kinder, beim Herumtollen unter einem ungesicherten Holzstapel verschüttet zu werden ist auf keinen Fall irrelevant. Ausgeprägt gutes Scheitholz ist trockenes Hartholz, wie z.B. Buchen- und Eschenholz. Auch Ahorn und Kirsche sind sehr beachtenswert, während Birkenholz dazu neigt, mit Funken zu verspritzen und in der offenen Kamin deshalb nichts verloren hat.

Die Heizwerte der unterschiedlichen Hartholzarten unterscheiden sich kaum, Eichenholz hält die Glut speziell lange und sollte möglichst unter hohen Temperaturen verbrannt werden, denn die austretende Gerbsäure ist keinesfalls gut für Kamin und Kamin.
Ausströmendes Holzgas sollte immerwährend mit ruhiger Flamme und ohne Flackern lodern. Sind die Flammen sehr blendend, bedeutet dies, dass der Ofen oder Kamin mehr als genug Sauerstoff zieht, das Nutzholz verbrennt folglich zu gradlinig.

Wer bisher keinen Holzvorrat in der Garten aufheben hat, kann jetzig auf gutes, billiges Eschenholz aus Osteuropa zupacken.
günstiger als Hartholz sind die harzreichen Weichhölzer wie Kiefer, Tanne, Douglasie oder Fichte. Der günstigere Preis liegt an der geringeren spezifischen spezifisches Gewicht von Nadelhölzern.
Am besten als Brennholz stimmig ist in diesem Zusammenhang das wohlriechende Kiefernholz, denn es brennt eher lange.
Der Gewinn an Weichholz ist, dass es sehr rasch trocknet. So kann man das Nutzholz bei optimaler, luftiger Lagerung durchaus nach wenigen Monaten als Feuerholz verwenden. Hartholz hingegen wird erst in der zweiten Winter nach dem Einschlag als Feuerholz verwendet, weil es länger ablagern muss.

Brennholz trocknet am besten, wenn es große Spaltflächen hat. Äste, die gesamt mit Baumrinde umschlossen sind, haben müssen angemessen länger um gut durchzutrocknen.
Reifes Ofenholz erkennt man an Trocknungsrissen und aufspringender Rinde.
Hartholz brennt auf keinen Fall unbedingt besser als Weichholz. Man benötigt nur weniger Gehölz, wegen der höheren Dichtheit, und muss keineswegs so mehrfach nachlegen.

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