Strom sparen im privaten Haushalt – Wasserkocher oder E-Herd? Geschirrspüler oder Handspülen?

Gute Fragen – hier die verständlichen Antworten zum Energieverbrauch bei Haushaltsgeräten und Beleuchtung.

Energiespartipps Strom sparen im Haushalt, einige konkrete Beispiele:

Kühlen kostet: Den größten Stromverbrauch im Haushalt haben Kühlgeräte. Hier kann man ohne Investitionen um die 50 Euro sparen: Platzieren Sie Kühlschrank und Tiefkühltruhe an einer möglichst kühlen Stelle. Die Kühlschrankrückseite sollte mindestens fünf Zentimeter von der Wand entfernt stehen, so dass die Luft frei zirkulieren kann. Beim Kauf eines Kühlgeräts: Das Gerät sollte die Klasse A+++, mindestens aber A+ erreichen.

Beleuchtung: Vermeiden Sie Glühlampen und Halogenglühlampen. Besonders effizient sind Leuchtstoffröhren, LED-Leuchtdioden und Kompaktleuchtstofflampen (=”Energiesparlampen”). LEDs eignen sich besonders für Räume, die oft, aber nur kurz benutzt werden, also zum Beispiel Flure oder Treppenhäuser.

Waschmaschine immer komplett füllen: Der Stromverbrauch eines älteren Modells ist in den meisten Fällen unabhängig von der Füllmenge und auch bei einer modernen Maschine mit Mengenautomatik wird beim Sparprogramm mit halber Füllung nur rund ein Drittel Energie gespart und nicht etwa die Hälfte. Trocknen Sie die Wäsche nicht im Trockner, sondern nach Möglichkeit an der Luft.

Wasserkocher statt Herd: Ein elektrischer Wasserkocher benötigt deutlich weniger Energie als das Erhitzen auf dem Herd. Dabei sollte immer nur so viel Wasser erhitzt werden, wie gerade benötigt wird.

Herd statt Ofen: Ein Backofen braucht bis zu viermal so viel Energie wie eine Kochstelle. Wenn möglich, ist der Herd dem Ofen vorzuziehen. Zum Aufbacken genügt oft auch ein Toaster.

Ofen sinnvoll nutzen: Wenn möglich, nutzen Sie Umluft, die Backtemperatur kann dann 20 bis 30 Grad niedriger eingestellt werden. Umluft ist somit effizienter als Ober- und Unterhitze. Vorheizen des Backofens ist bei neueren Öfen normalerweise nicht nötig – 20 Prozent Energie können so eingespart werden.

Induktionsplatte statt Elektroherd? Mit einem Anschlusswert von acht bis zehn Kilowatt ist ein Elektroherd der größte Stromfresser unter den Haushaltsgeräten. Ein moderner Gasherd benötigt halb so viel Energie wie ein strombetriebener Herd. Ein Glaskeramik-Kochfeld ist im Vergleich zu den klassischen Gusseisenplatten 10 bis 20 Prozent effizienter. Eine Induktionskochplatte verfügt über die beste Energieausnutzung.

Töpfe: Der Topf sollte genauso groß sein, wie die Herdplatte, der Topf- beziehungsweise Plattenboden sollte eben sein, damit der Kontakt zur Platte lückenlos ist. Ein gut schließender Deckel ist wichtig, damit möglichst wenig Dampf entweicht.

Spülmaschine statt Handspülen: Eine Spülmaschine ist um ein Vielfaches sparsamer als von Hand zu spülen. Vorspülen des Geschirrs, bevor es in den Geschirrspüler geräumt wird, ist unnötig. Grobe Essensreste zu entfernen, reicht vollkommen aus, und bei fest geschlossener Tür trocknen Speisereste auch nicht an. Erst Einschalten, wenn die Maschine voll ist…http://www.bundesregierung.de/Content/DE/

(lvp) Diese Pressemitteilung wurde auf Press-On veröffentlicht.

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