Beim Nichtraucherschutz im Mittelfeld – Deutschland im internationalen Vergleich

Während der Ire vor seinem Stamm-Club, in dieser Jahreszeit zitternd vor Kälte, an seiner Zigarette zieht, raucht der Grieche, trotz Rauchsverbots, gemütlich an seinem Arbeitsplatz.

Irland ist weltweit der Vorreiter in Punkto Nichtraucherschutz. In allen öffentlichen Gebäuden, in Restaurants, Clubs und Pubs darf schon seit März 2004 nicht mehr geraucht werden.
Anfangs wurde kräftig darüber geschimpft, doch die Langzeiterfahrungen sind positiv.
„Wer rauchen will stellt sich vor die Tür. Vor allem das Personal freut sich über die gesündere Umgebung“, erklärt ein Barkeeper aus der irischen Hauptstadt Dublin. Außerdem, so berichten Jugendliche, könne man schneller Kontakte schließen. Sie nennen es „Smirting“ eine Kombination der Worte „Smoking“ und „Flirting“.

Kritiker monieren hingegen, dass man in den kalten irischen Wintern den Rauchern gesundheitlich nicht zumuten könne, vor der Tür zu stehen. Außerdem bekämen die Minderjährigen so öfters Raucher zu Gesicht. Ob daher in einigen Jahren immer noch eine positive Bilanz gezogen werden kann, ist fraglich.

Im Nachbarstaat Großbritannien herrscht auch seit einigen Jahren ein absolutes Rauchverbot. Einige Pub-Besitzer stellen daher im Außenbereich Bänke und Heizstrahler für ihre rauchenden Gäste zur Verfügung. Trotzdem, so berichtet der standard.at, sei der traditionelle englische Pub vom Aussterben bedroht. Rund vier Pubs pro Tag seien allein im Jahr 2007 geschlossen worden.

Im Gegensatz dazu wird in Griechenland in fast allen öffentlichen Gebäuden, trotz Rauchverbots, weitergeraucht. Dies soll sich ab 2010 jedoch ändern, so das Gesundheitsministerium in Athen. Fast 45 % der erwachsenen Griechen rauchen. Somit ist Griechenland statistisch gesehen das Land mit den meisten Rauchern Europas.
Bei einer Umfrage der Deutschen Welle äußert sich die Griechin Lanthi: „In England halten sich die Leute an das Gesetz, hier rebellieren sie. Rauchen ist einfach ein Teil der Geselligkeit“. Beobachter gehen davon aus, dass das neue Gesetz im Jahr 2010 auf heftigen Widerstand stoßen wird.

In Deutschland dagegen deutet alles darauf hin, dass es zu einer bundeseinheitlichen Regelung kommen wird. Nach einer Umfrage von statista.org unterstützen 56 Prozent der Deutschen ein Rauchverbot mit Ausnahmen. 81 Prozent befürworten eine einheitliche Regelung für ganz Deutschland. Wahrscheinlich wird die neue Regelung so ähnlich aussehen, wie die Nichtraucherschutzgesetze der meisten Bundesländer: Das Rauchen ist erlaubt, wenn die Gastwirtschaft einen abgeschlossenen Raucherbereich hat. Bei Ein-Raum-Lokalen mit einer Fläche unter 75 Quadratmetern ist ebenfalls das Rauchen erlaubt, wenn keine zubereiteten Speisen serviert werden, die Gaststätte klar als Raucherlokal gekennzeichnet ist und Minderjährige keinen Zutritt haben.

Auch Regelungen für den Einsatz technischer Nichtraucherschutz-Systeme sollen vereinheitlicht werden. Es gibt bereits vorbildliche Lösungen für die Entlüftung von Raucherbereichen in der Gastronomie: Green-Line Raumlufttechnik aus Lünen in NRW bietet seit fast 20 Jahren modernste Luftfiltertechnik an, die den Zigarettenrauch fast restlos beseitigt und die Raumluft von Schadstoffen befreit. Ganz gleich, ob es sich um den Einsatz von Raucherkabinen mit Umluft oder Fortlufttechnologie, Raucherpavillons oder Raucherunterstände für den Außenbereich oder die Einrichtung von Raucherräumen handelt. Mit Hilfe dieser technischen Lösungen muss niemand mehr vor die Tür zum „Smirting“.

Weitere Informationen unter www.green-line.de

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Ansprechpartner:
GRT Wuttke GmbH
Martin Idem, presse@green-line.de
Lothar Wuttke, info@green-line.de
Cappenberger Str. 51
44534 Lünen
Telefon: 02306/76540

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