Vorsicht bei Passwörtern

Das Web ist zu einem beliebten Jagdgebiet für Identitätsbetrüger geworden. Unsere virtuelle Identität ist für sie nur einen Klick entfernt!

Sicher haben Sie ein Facebook-Profil, das Sie regelmäßig überarbeiten und aktualisieren. Vielleicht gehört auch „Twitter“ zu einer Ihrer Lieblingsbeschäftigungen. Oder Sie schreiben ein Blog und sind in Foren aktiv. Vielleicht teilen Sie auch gerne Fotos und Videos mit anderen Menschen mit ähnlichen Interessen. Sicher laden Sie mal während der Mittagspause Musik und Spiele herunter. Und es dauert ja auch nur ein paar Minuten, online den Kontostand zu überprüfen. Vielleicht haben Sie auch Ihren Lebenslauf auf Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn eingestellt, um von potenziellen Arbeitgebern gefunden zu werden. Oder aber Sie haben einen Artikel auf Ebay eingestellt, um alten Krimskrams loszuwerden. Vielleicht stehen Sie auch auf Online-Shopping und wollten nur eben den neuesten Bestseller bei Amazon kommentieren?

Kurz gesagt, Sie hinterlassen bei allem, was Sie im Internet machen Spuren, manchmal ungewollt! Mehr und mehr „Jäger“ auf der Suche nach persönlichen Informationen, die sie zu ihren Zwecken nutzen können, haben erkannt, dass das Internet für sie der perfekte Jagdgrund ist. Haben die erst einmal Ihre privaten Informationen in die Finger bekommen, können sie diese beispielsweise für Identitätsdiebstahl verwenden. Das bringt nicht nur eine Menge Ärger mit sich, sondern kann auch horrende finanzielle und rechtliche Folgen nach sich ziehen.

Ganz gleich, ob im Büro oder zu Hause, sollte man sich daher immer der möglichen Gefahr von persönlichen Informationen im Internet bewusst sein und stets zwei Mal darüber nachdenken, für wen im Internet veröffentlichte Informationen, Fotos oder Videos zugänglich sind. Um jene Daten, die nicht öffentlich sichtbar sein sollen, auch vor dem Zugriff von Betrügern oder Hackerangriffen zu schützen, solte man stets einige Sicherheitsregeln beachten – beginnend mit den Passwörtern. Diese sind der Schlüssel zu unseren intimsten Informationen und sollten daher niemals aus offensichtlichen Wörtern wie „Passwort“, Ihrem Geburtsdatum, dem Namen Ihres Haustieres oder dem Namen Ihrer Kinder bestehen. Diese können ohne größere Mühe erraten werden. Am sichersten ist eine Kombination aus Zahlen, Buchstaben und anderen alphanumerischen Zeichen. Dabei sollten Sie Groß- und Kleinschreibung abwechseln. Je komplexer das Passwort, desto sicherer. Um sich dieses leichter merken zu können, kann ein Mersatz helfen. Aus einem Satz wie „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ könnte beispielsweise 1SmnkS werden.

Niemals sollte das Passwort schriftlich notiert werden. Haben Sie es doch anfänglich sicherheitshalber notiert, entsorgen Sie die Notiz in einem Aktenvernichter mit Partikelschnitt, der es Betrügern unmöglich macht, aus den zerkleinerten Stückchen etwas Verwertbares zusammenzusetzen. Insbesondere im Büro, ist ein professioneller Aktenvernichter, z.B. von Rexel, zum Zweck der Vermeidung von Identitätsbetrug Pflicht.

Für zusätzliche Sicherheit sollten Sie für jeden Account ein eigenes Passwort verwenden. So können Sie den Schaden begrenzen, falls eines Ihrer Passwörter doch einmal von Betrügern ausspioniert wird. Sie sollten Ihre Passwörter außerdem regelmäßig ändern, besonders solche, die Sie für berufliche Zwecke verwenden – nicht nur zu Ihrem eigenen Schutz, sondern auch zum Schutz Ihrer Firma, Ihrer Kunden und Geschäftspartner.

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