Hilfsmittel gegen Schweißfüße

Viele Hausmittel helfen gegen Schweißfüße

Schwitzende und unangenehm riechende Füße sind eine Art Volkskrankheit: jeder dritte Deutsche leidet darunter, Männer sind dabei in der Überzahl. Sofern es sich dabei nicht um eine krankhafte Fehlfunktion der Schilddrüse handelt, sind Schweißfüße mit diversen Hausmitteln gut zu behandeln.

Füße brauchen Pflege

Wichtig ist und bleibt die regelmäßige und gründliche Hygiene. Tägliche pflegende Fußbäder sind dabei unabdingbar. Hilfreich gegen den unangenehmen Schweißgeruch sind Bäder mit Salbei. Man kocht dafür 30 Gramm Salbeiblätter in einem Liter Wasser kurz auf. Danach lässt man diesen Sud fünf Minuten ziehen, gießt die Flüssigkeit ohne Blätter ab und gibt noch zwei Esslöffel Essig und einen weiteren Liter Wasser hinzu. Hat das Bad die richtige Temperatur, badet man seine Füße einige Minuten darin. Danach kann man die Füße mit einer eigenen Fußsalbe oder aber auch einer neutralen Körperlotion eincremen, das desodoriert zusätzlich. Manche Leidensgenossen, die das Problem überwinden konnten, schwören auch auf Cremen, die Zedernöl oder Zimtöl enthalten. Diese Variante verträgt allerdings nicht jede Haut. Übel riechende Bakterien haben keine Chance, wenn man darüber hinaus auch seine Fußnägel kurz hält und die überschüssige Hornhaut entfernt.

Natürliche Materialien

Die solcherart gepflegten Füße sollte man mit Socken aus Baumwolle oder Wollstrümpfen, je nach Jahreszeit, kleiden. Natürliche Materialien sind luftdurchlässig und beugen der Geruchsbildung vor. Dazu gehören natürlich auch die Schuhe, die man zusätzlich mit Geruch hemmenden Einlegesohlen versehen kann. Im Sommer läuft man am Besten so oft wie möglich barfuß.

Schwer wiegende Krankheit

Wird man das Problem mittels dieser Tipps und Tricks aus der Hausapotheke nicht los, sollte man aber unbedingt medizinischen Rat einholen. Von wirklich krankhafter Schweißproduktion sprechen die Mediziner wenn ein Fuß pro Minute mehr als 50 Milliliter Schweiß absondert.
Wenn also die hygienischen Maßnahmen nicht helfen, deutet das auf ein schwerer wiegendes körperliches Defizit hin. Die Ursachen können vielfältig sein. Da das Schweißzentrum in der Hirnanhangdrüse sitzt, kann die übermäßige Geruchsbildung auf eine Überempfindlichkeit hinweisen. Das muss unbedingt bei einem Arzt abgeklärt werden. Auch vergrößerte Schweißdrüsen können diese Reaktion hervor rufen. Das ist alles sehr gut zu behandeln, man sollte sich also nicht scheuen, den Hausarzt damit zu konfrontieren.

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