Stuttgarts größte Mehrzweckhalle

Benannt nach dem Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer der 1977 einem Attentat der RAF zum Opfer fiel. Die Halle wurde im Jahre 1983 gebaut und war zuerst auf rund 10.000 Sitzplätze ausgerichtet und noch einmal etwa 3.000 an Stehplätzen, doch es ergab sich schnell, dass die Stuttgarter mehr brauchten und so wurde, durch die Architekten, die die Halle in Stuttgart entworfen und erbaut hatten, noch einmal rund 17 Jahre später eine Vergrößerung und einige Umbauten vollzogen. Somit haben nun rund 15000 Menschen Platz in der Halle. Es ist eine Radrennbahn integriert und es sind sechs Stationen verfügbar an denen die Menschen mit lukullischen Genüssen versorgt werden können. Einer der Architekten Stuttgart war Prof. Dr.-Ing. E.h. Curt Siegel der Professor ging 1999 in den Ruhestand und starb im Jahr 2004.

Bekannt auch im Fernsehen

Die Hanns-Martin-Schleyer-Halle wurde auch schon einige Male Schauplatz von diversen Showevents. Das haben sich die Architekten, die diese Halle in Stuttgart entworfen und erbaut haben bestimmt so erhofft. So konnten hier die Stuttgarter schon die Show „Wetten dass …?“ Mit dem Publikumsliebling Thomas Gottschalk bestaunen oder auch alljährlich immer wieder „The Nokia Nights of the Proms“. Auch der allseits beliebte Musikantenstadl ist immer wieder hier zu Gast.

Wo findet man sie?

Die umgangssprachlich nur Schleyerhalle genannte Mehrzweckhalle liegt im Stadtbezirk Stuttgart-Cannstatt, dort wo alljährlich auch der Cannstatter Wasen (Volksfest ähnlich dem Münchner Oktoberfest) stattfindet. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Mercedes-Benz-Arena sowie das Carl-Benz-Center. Die Bauwerke wurden nicht alle von den gleichen Stuttgarter Architekten entworfen und gebaut, dies kann der Besucher unschwer erkennen. Bei einer Sightseeingtour im Stuttgarter Raum sollte man unbedingt mehr als ein oder zwei Tage einplanen um hier wirklich alle architektonischen Kunstwerke, die Architekten in Stuttgart erdacht und erbaut haben, eingehend besichtigen zu können. Die Verkehrsanbindung ist hervorragend und durch Bus- und Bahnlinien gewährleistet, bei größeren Veranstaltungen existieren Sonderfahrpläne. Für ausreichend Parkplätze rund um die Halle ist gesorgt.

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